San Antonio Spurs binden Victor Wembanyama mit 252-Millionen-Rekordvertrag
Victor Wembanyama unterschreibt bei den San Antonio Spurs einen historischen 252-Millionen-Vertrag für fünf Jahre.
Die Orlando Magic haben in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA ihren ersten Saisonsieg gefeiert. Angeführt von einem überragenden Franz Wagner besiegte das Team den strauchelnden Titelverteidiger New York Knicks mit 111:102. Der Welt- und Europameister sorgte im Schlussabschnitt beinahe im Alleingang für die Wende.
Lange Zeit sah es in der Partie nicht nach einem Erfolg für das Team aus Florida aus. Im letzten Viertel lagen die Magic bereits mit 76:86 zurück, ehe Wagner das Spiel an sich riss. Der 25-Jährige erzielte 21 seiner insgesamt 23 Punkte in den finalen zwölf Minuten und steuerte sein Team damit auf die Siegerstraße. Insgesamt gelangen Orlando im Schlussabschnitt beeindruckende 40 Zähler.
Mit 13 Rebounds und neun Assists schrammte der Flügelspieler zudem nur hauchdünn an einem Triple-Double vorbei. Nach der Partie zeigte sich der Nationalspieler selbstkritisch und erklärte seine Leistungsexplosion. In den ersten drei Vierteln habe er noch schlechte Entscheidungen getroffen. Danach habe er sich vorgenommen, deutlich offensiver zu agieren. „Wenn man in einen Rhythmus kommt, erscheint alles etwas einfacher“, fasste Wagner seinen starken Endspurt zusammen.
Auch Cheftrainer Sean Sweeney zeigte sich von der Vorstellung seines Schützlings angetan. Er lobte insbesondere Wagners Willen, beständig den Korb zu attackieren. Das Team belohnte sich damit für eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, nachdem man sich zunächst schwergetan hatte, in die Begegnung zu finden.
Die Grundlage für den Heimsieg legte jedoch nicht nur Wagner. Sein deutscher Teamkollege Tristan da Silva erwies sich als entscheidender Faktor von der Bank und überzeugte mit 19 Punkten. Wagner betonte die Wichtigkeit dieses Befreiungsschlags nach einem schwierigen Saisonauftakt und lobte die geschlossene Mannschaftsleistung in der entscheidenden Phase.
Für die New York Knicks setzt sich der Albtraum-Start derweil fort. Zwar erwischte der amtierende Champion mit einem 12:0-Lauf einen perfekten Beginn, ließ im weiteren Verlauf aber stark nach. Zur Halbzeit stand es nach einer punktarmen Phase beider Teams 35:35. Die ersten Zähler der Magic waren erst nach rund fünf Minuten durch Freiwürfe von Wendell Carter Jr. nach einem unsportlichen Foul von O.G. Anunoby gefallen.
Mit nun drei Niederlagen aus drei Spielen steht der Meister früh in der Saison massiv unter Druck. Wie die Sportschau berichtet, hatte es eine derart schlechte Auftaktbilanz bei einem Titelverteidiger seit der Spielzeit 2011/2012 nicht mehr gegeben. Damals erwischten die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki nach ihrer Meisterschaft einen ähnlich historisch schwachen Start in die Liga.
Victor Wembanyama unterschreibt bei den San Antonio Spurs einen historischen 252-Millionen-Vertrag für fünf Jahre.
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