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Die Tinte ist trocken: Victor Wembanyama hat in der Nacht zu Samstag seinen Vertrag bei den San Antonio Spurs vorzeitig um fünf Jahre verlängert. Der französische NBA-Superstar unterschrieb dabei ein historisches Arbeitspapier, das ihn langfristig an die texanische Franchise bindet.

„Es ist offiziell. Wir haben den Vertrag von ‚Wemby‘ um mehrere Jahre verlängert“, verkündeten die Spurs auf X und teilten ein Video der Vertragsunterschrift. Der 20-Jährige reagierte gewohnt ehrgeizig: „Spurs-Familie, ich bin hier, um zu bleiben. Was auch immer es kostet.“ Laut US-Medienberichten beläuft sich das Volumen des neuen Deals auf gewaltige 252 Millionen US-Dollar (rund 220 Millionen Euro). Dies markiert den teuersten Vertrag, den die Franchise jemals vergeben hat.

Verzicht für den Teamerfolg: Auf den Spuren von Duncan und Nowitzki

Besonders bemerkenswert an dem Mega-Deal ist das finanzielle Entgegenkommen des Spielers. Wembanyama verzichtete bewusst auf einen noch lukrativeren Supermax-Vertrag, der ihm weitere 50 Millionen Dollar eingebracht hätte. Mit diesem Schritt verschafft der Defensiv-Anker seinem Team entscheidenden finanziellen Spielraum für künftige Kaderverstärkungen. Zudem sicherte sich das Ausnahmetalent für das fünfte Vertragsjahr eine Spieleroption, wodurch er ab 2029 die alleinige Kontrolle über seine sportliche Zukunft behält.

Mit diesem Opfer wandelt der Franzose auf den Pfaden echter Basketball-Legenden. Bereits Klub-Ikone Tim Duncan legte mit ähnlichen Gehaltsverzichten den Grundstein für die jahrelange Titel-Dynastie der Texaner. Auch die deutsche NBA-Legende Dirk Nowitzki verzichtete bei den Dallas Mavericks einst auf maximale Einnahmen, um den Teamerfolg zu priorisieren.

Defensive Player of the Year krönt starke Saison

Der langfristige Vertrag ist der verdiente Lohn für eine herausragende Spielzeit. Der athletische Big Man führte ein eigentlich junges und unerfahrenes Team völlig überraschend bis in die NBA-Finals, wo sich San Antonio den New York Knicks letztlich mit 1:4 geschlagen geben musste.

Die individuellen Statistiken des Superstars sprechen eine klare Sprache: Mit durchschnittlich 25 Punkten, 11,5 Rebounds, 3,1 Assists und 3,1 Blocks pro Spiel dominierte er die Zone an beiden Enden des Parketts. Folgerichtig krönte er seine Saison mit dem Titel als bester Verteidiger der Liga. Bei der prestigeträchtigen Wahl zum wertvollsten Spieler (MVP) landete er auf einem starken dritten Platz.

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