Dallas Mavericks verpflichten Masai Ujiri als neuen Team-Präsidenten
Masai Ujiri übernimmt das Ruder bei den Dallas Mavericks und soll die Franchise nach dem Doncic-Abgang neu aufbauen.
Die Houston Rockets bereiten für die kommende NBA-Offseason offenbar einen gigantischen Trade für Giannis Antetokounmpo vor. Nach einem enttäuschenden Playoff-Aus wollen die Texaner ihr Team mit dem Superstar der Milwaukee Bucks entscheidend verstärken, doch auch weitere Franchises bringen sich bereits in Stellung.
Die Anzeichen verdichten sich, dass die lange und äußerst erfolgreiche Ära von Giannis Antetokounmpo in Wisconsin bald enden könnte. Wie NBA-Reporter Evan Sidery berichtet, werden die Houston Rockets voraussichtlich auf die Milwaukee Bucks zugehen, um einen spektakulären Wechsel auszuhandeln. Das bittere und frühe Playoff-Aus gegen die Los Angeles Lakers hat das Management der Texaner offenbar zu der Erkenntnis gebracht, dass der Kader dringend einen neuen Anstrich auf absolutem Elite-Niveau benötigt.
Sollten die Bucks grundsätzliche Verhandlungsbereitschaft signalisieren, müssten die Rockets tief in die Tasche greifen. Dem Bericht zufolge plant die Franchise, die hochveranlagten Talente Alperen Sengun und Jabari Smith Jr. in den Deal zu involvieren. Zusätzlich würde Houston erhebliches Draft-Kapital in noch unklarer Höhe nach Milwaukee schicken, um den zweimaligen MVP in den Süden zu locken.
Houston ist im Rennen um den griechischen Ausnahmekönner allerdings nicht allein. Auch die Portland Trail Blazers haben den 31-Jährigen fest im Visier. Laut Jake Fischer bereitet die Franchise aus Oregon unter dem neuen Eigentümer Thomas Dundon ein massives Angebot vor, um den Forward an die Westküste zu holen. Im Zentrum dieser Gespräche steht der auslaufende Vertrag von Jerami Grant, der Milwaukee enorme finanzielle Flexibilität verschaffen würde.
Der wohl größte Trumpf der Trail Blazers liegt jedoch in der jüngeren Transferhistorie: Durch den Blockbuster-Trade von Damian Lillard im Jahr 2023 hält Portland die Erstrunden-Picks der Bucks für die Jahre 2028, 2029 und 2030. Milwaukee könnte sich bei einem Deal mit Portland also die eigene Zukunft zurückkaufen.
Dass ein Abschied überhaupt zur Debatte steht, liegt maßgeblich an den jüngsten Äußerungen des Superstars selbst. Der Ausnahmespieler ließ seine Zukunft zuletzt bewusst offen und machte klar, worauf es ihm ankommt. Seine Entscheidung basiere auf Siegen und einer funktionierenden Kultur. Gegenüber dem Milwaukee Journal Sentinel kritisierte er subtil den aktuellen Kader und erklärte, dass einige Spieler wüssten, wie man gewinnt, andere jedoch noch nie auf dieser Bühne standen.
Seine Bedingungen für einen Verbleib formulierte er unmissverständlich: Solange in Milwaukee unegoistischer Basketball gespielt werde und das Team Ziele verfolge, die größer seien als der Einzelne, werde er bleiben. Sollten die Bucks diese hohen Anforderungen in der kommenden Zeit verfehlen, dürften die Telefone der General Manager in Houston und Portland heißlaufen.
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