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Die Zukunft von LeBron James hält die Basketball-Welt in Atem. Nach seinem Abschied von den Los Angeles Lakers ist die Jagd auf den 41-jährigen Superstar eröffnet. Nun hat sein Agent Rich Paul in einem bemerkenswerten Podcast-Auftritt detaillierte Einblicke in die laufenden Verhandlungen gegeben und dabei klare Favoriten benannt.

Rich Pauls Taktiktafel: 27 NBA-Teams im Rennen

Es war ein Auftritt, der in der nordamerikanischen Profiliga für reichlich Gesprächsstoff sorgt: Im Podcast Game Over präsentierte sich Rich Paul, der langjährige Vertraute des Star-Forwards, mit Zeigestab vor einem Whiteboard. Akribisch dröselte der 45-Jährige die Vor- und Nachteile potenzieller neuer Arbeitgeber auf. Insgesamt will Paul bereits mit 27 Franchises über die Zukunft seines prominentesten Klienten gesprochen haben. Zehn Teams – darunter Schwergewichte wie die Denver Nuggets, Dallas Mavericks und Boston Celtics – nahm er in der Sendung genauer unter die Lupe.

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Philadelphia 76ers und Cleveland Cavaliers mit besten Karten

Zwei Teams kristallisierten sich bei der Analyse als heiße Anwärter auf eine Verpflichtung des vierfachen NBA-Champions heraus. Die Philadelphia 76ers locken mit einem hochkarätigen Kader um den dominanten Center Joel Embiid und den aufstrebenden Guard Tyrese Maxey. In Philadelphia habe sich alles verändert, betonte Paul und fragte vielsagend, wie man da nicht die Aufmerksamkeit auf sich ziehen könne. Ein weiterer entscheidender Faktor: Das Front Office der Franchise aus Pennsylvania genießt bei der Spielerseite höchste Wertschätzung.

Aber auch eine emotionale Rückkehr zu den Cleveland Cavaliers scheint keineswegs ausgeschlossen. Der Agent hob explizit Assistant General Manager Brandon Weems hervor, der für den besten Scorer der Ligageschichte im Grunde wie ein Bruder sei. Ein massiver Pluspunkt für die Franchise aus Ohio, mit der der Routinier 2016 bereits eine historische Meisterschaft feiern konnte.

Keine Eile: Eine Entscheidung ohne Druck

Ein Wechsel in den Big Apple zu den New York Knicks ist hingegen kein ernsthaftes Thema. Paul stufte ein Engagement im Madison Square Garden als zu heikel ein, da das Team aktuell gut funktioniere und man die Gefahr, dieses Gefüge zu stören, unbedingt vermeiden wolle.

Wann genau der US-Amerikaner seinen neuen Vertrag unterschreibt, bleibt indes offen. Laut seinem Management wird es keine voreiligen Schlüsse geben. Zum ersten Mal in seiner schillernden Karriere könne er eine Entscheidung völlig ohne Druck treffen. Demnach gehe es vor der kommenden Saison einzig und allein darum, die beste Situation für sein persönliches Glück auf dem Parkett zu finden.

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