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LeBron James wechselt mit sofortiger Wirkung zu den Philadelphia 76ers. Der 41-jährige Superstar hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben und verzichtet dabei freiwillig auf rund 100 Millionen US-Dollar, die ihm bei einem Verbleib bei den Los Angeles Lakers zugestanden hätten.

Für rund acht Millionen US-Dollar wird der viermalige NBA-Meister in den kommenden beiden Spielzeiten in Pennsylvania auflaufen. Ein finanzielles Opfer, das in der Geschichte der nordamerikanischen Profiliga beispiellos ist. Da der Rekordscorer laut Forbes bereits als erster aktiver Spieler den Status eines Milliardärs erreicht hat, rückt das Gehalt im Spätherbst seiner Karriere komplett in den Hintergrund.

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Die Jagd nach Michael Jordan und dem fünften NBA-Titel

Für den Ausnahmeathleten geht es in seinen historischen Spielzeiten 24 und 25 nur noch um das sportliche Erbe. Der King sucht bei den Sixers die realistische Chance auf seinen fünften Meisterring. Damit will er den Abstand zu seinem ewigen Rivalen Michael Jordan verkürzen, der in seiner aktiven Zeit sechs Meisterschaften feierte. Kein anderer Profi vor James absolvierte jemals mehr als 22 Saisons in der besten Basketball-Liga der Welt.

Ganz nebenbei plant der Routinier, seine womöglich letzten Jahre auf dem Parkett für die Nachwelt festzuhalten. Ähnlich wie bei Jordans weltberühmter Dokumentation The Last Dance soll auch die kommende Saison des Ex-Lakers-Stars filmisch begleitet werden. Ein klarer Fingerzeig, dass James noch einmal das ganz große Rampenlicht sucht.

Kritik am Wechsel: Legenden werfen Konzeptlosigkeit vor

Doch nicht alle Beobachter feiern den selbstlosen Verzicht des Superstars. TV-Experte und Hall-of-Famer Charles Barkley äußerte bereits scharfe Kritik an der Entscheidung. Eine Unterschrift bei einem anderen Team als seinem Heimatklub Cleveland Cavaliers sei nicht stimmig. Laut Barkley renne der Routinier nur noch krampfhaft den Erfolgen von Jordan hinterher.

Auch aktuelle Weggefährten betrachten die neue Kaderzusammenstellung in Philadelphia mit Argusaugen. Sein langjähriger Konkurrent Kevin Durant verglich die namhafte Truppe der 76ers bereits mit der dominanten Ära der Golden State Warriors. Ob sich das massive finanzielle Opfer am Ende mit dem langersehnten fünften Ring auszahlt und die Kritiker verstummen lässt, werden die kommenden Playoffs zeigen.

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