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Die Los Angeles Lakers haben mit sofortiger Wirkung einen neuen Eigentümer. Wie US-Medien übereinstimmend berichten, übernehmen die amerikanischen Unternehmer Josh Kushner und Bob Iger die kalifornische NBA-Franchise vom bisherigen Besitzer Mark Walter für die Rekordsumme von 12,5 Milliarden US-Dollar.

Teuerster Franchise-Verkauf der Sportgeschichte

Dieser Mega-Deal katapultiert den ohnehin schon astronomischen Wert des Basketball-Traditionsteams in völlig neue Sphären. Damit verzeichnet die nordamerikanische Profiliga den teuersten Besitzerwechsel, den die weltweite Sportindustrie je gesehen hat. Bemerkenswert ist dabei die rasante Wertsteigerung: Erst im vergangenen Jahr hatte Mark Walter die Kontrolle über das Team von der legendären Buss-Familie übernommen. Damals lag die Bewertung des Klubs bei rund zehn Milliarden US-Dollar, was bereits eine historische Marke darstellte.

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Von Las Vegas nach Kalifornien

Ursprünglich hatten die beiden neuen starken Männer gänzlich andere Pläne verfolgt. Kushner, Gründer der Investmentfirma Thrive Capital, und der ehemalige Disney-CEO Iger waren eigentlich tief in den Expansionsprozess für ein mögliches neues NBA-Team in Las Vegas involviert. Stattdessen legten sie nun ein derart überzeugendes Angebot vor, dass Walter dem überraschenden Verkauf zustimmte.

In einem gemeinsamen Statement zeigten sich die neuen Eigentümer voller Vorfreude. Als lebenslange Basketball-Fans sei es für sie eine tiefe Ehre, die Verantwortung für eine der ikonischsten Sportorganisationen der Welt zu übernehmen. Das erklärte Ziel sei es, auf dem Vermächtnis der Vorgänger aufzubauen, dauerhaft um den Titel mitzuspielen und den treuen Anhängern in Los Angeles gerecht zu werden. Sportliche Expertise bringt zumindest Iger bereits mit: Er ist gemeinsam mit seiner Ehefrau Willow Bay Mehrheitseigentümer des Frauenfußball-Klubs Angel City FC.

Emotionaler Abschied von Mark Walter

Für Mark Walter endet das Kapitel bei dem 17-fachen Champion nach einer vergleichsweise kurzen, aber intensiven Zeit. In seiner Abschiedsbotschaft betonte der 66-Jährige, dass die Führung der Kalifornier eine der größten Ehren seines Lebens gewesen sei. Besonders die enge Verbindung zur Stadt und den Fans werde ihm immer in Erinnerung bleiben.

Komplett aus der Sportwelt zieht sich der Milliardär jedoch nicht zurück. Über seine Holding TWG Global behält er weiterhin alle seine anderen hochkarätigen Beteiligungen. Dazu zählen unter anderem das Baseball-Schwergewicht der Los Angeles Dodgers, der englische Premier-League-Klub FC Chelsea sowie verschiedene Motorsport-Projekte, darunter das Formel-1-Vorhaben von Cadillac.

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