Der geplante Besitzerwechsel bei den Los Angeles Lakers steht unmittelbar vor dem Abschluss. Der aktuelle Eigentümer Mark Walter und eine von Josh Kushner geführte Investorengruppe haben eine endgültige Einigung über den Verkauf der NBA-Franchise erzielt. Die Bewertung beläuft sich dabei auf 12,5 Milliarden US-Dollar.

Die Finanzierung des Milliarden-Deals steht

Nachdem im August eine grundsätzliche Absichtserklärung unterzeichnet wurde, sind nun die letzten vertraglichen Details geklärt. Der ehemalige Disney-Funktionär Bob Iger ist Teil der Käufergruppe und soll die Geschicke des Teams künftig operativ leiten. Kushner selbst wird als Mehrheitseigner die Rolle des Governors übernehmen.

Zuletzt gab es Spekulationen um die Zahlungskraft der Käufer. Der Experte Bill Simmons hatte in seinem Podcast behauptet, Kushner fehlten noch bis zu sechs Milliarden Dollar für die Übernahme. Wie jedoch „ESPN“, „The Athletic“ und das „Sports Business Journal“ übereinstimmend berichten, dementierten mit dem Vorgang vertraute Quellen diese Zweifel. Kushner hat Walter demnach am Freitag versichert, dass das gesamte Kapital bereitsteht.

Rechtsstreit um die Anteile der Buss-Geschwister

Parallel zum Verkaufsprozess schwelt ein interner Konflikt in der traditionsreichen Besitzerfamilie. Die Geschwister der derzeitigen Lakers-Governorin Jeanie Buss planen, ihre verbleibenden Anteile von 17,8 Prozent an der Franchise abzustoßen.

Gegen diesen Schritt hat Jeanie Buss juristischen Einspruch eingelegt. Folglich beschäftigt der Fall aktuell die Gerichte, wodurch ein reibungsloser Verkauf dieser spezifischen Anteile vorerst blockiert ist.

NBA-Prüfung und Abstimmung als letzte Hürden

Obwohl sich Walter und Kushner final über die Konditionen einig sind, muss der Deal formelle Schritte durchlaufen. Sobald die offiziellen Papiere eingereicht sind, unterziehen die Liga und Commissioner Adam Silver die Finanzierung der Investorengruppe einer strengen Prüfung.

Den abschließenden Schritt bildet die Abstimmung im Board of Governors. Für die finale Genehmigung ist eine Dreiviertelmehrheit erforderlich, was 23 von 30 Stimmen entspricht. Zwar findet die nächste reguläre Tagung des Gremiums erst im Frühjahr 2027 statt, doch können die Franchise-Besitzer den Verkauf auch vorher auf digitalem Weg absegnen.

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