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Die Carolina Hurricanes haben sich nach 20 Jahren Wartezeit erneut den Stanley Cup gesichert. Am Sonntag entschied das Team aus Raleigh Spiel 6 der Finalserie gegen die Vegas Golden Knights in der T-Mobile Arena mit einem souveränen 3:0-Auswärtssieg für sich und gewann die Best-of-Seven-Serie damit mit 4-2.

Souveräner Shutout-Sieg in Spiel 6

Die Gäste aus North Carolina stellten die Weichen früh auf Sieg. Bereits in der vierten Minute brachte Taylor Hall die Canes auf Kurs. Im zweiten Drittel baute Jackson Blake, der mit einem Tor und einem Assist als einziger Akteur doppelt punktete, die Führung auf 2:0 aus (34.). Den Schlusspunkt setzte schließlich Nikolaj Ehlers in der 59. Minute mit einem Treffer ins leere Netz (Empty-Net-Goal).

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Zum Matchwinner avancierte jedoch auch ein Mann zwischen den Pfosten: Goalie Brandon Bussi, der erneut den Vorzug vor Frederik Andersen erhielt, parierte alle 22 Schüsse der Hausherren und feierte damit den ersten Playoff-Shutout seiner NHL-Karriere. Auf der Gegenseite wehrte Carter Hart 20 Versuche ab, konnte die Niederlage der Gastgeber jedoch nicht abwenden.

Starkes Comeback krönt überragende Saison

Für die Franchise ist es der zweite Titelgewinn nach 2006. Der Erfolg ist der verdiente Lohn einer starken Spielzeit: Bereits in der regulären Saison dominierte das Team die Eastern Conference und schloss ligaweit als zweitbestes Team hinter den Colorado Avalanche ab. In den Finals bewiesen die Männer von Headcoach Rod Brind'Amour zudem enorme Nervenstärke. Nach Rückständen von 0-1 und 1-2 in der Serie drehten sie das Momentum mit drei Siegen am Stück zu ihren Gunsten.

„Ich freue mich so sehr für die Jungs. Es bedeutet mir unglaublich viel, zu sehen, wie glücklich sie sind“, erklärte ein emotionaler Brind'Amour nach dem Spiel. Auch Torschütze Taylor Hall lobte den Teamgeist: „Es ist unglaublich. Das ist Rod und dem Trainerstab zu verdanken. Aber ich freue mich auch riesig für die Jungs, die schon seit sieben oder acht Jahren hier sind. Es ist eine großartige Truppe.“

Stolz und Enttäuschung bei den Golden Knights

Für die Vegas Golden Knights endete hingegen die dritte Finals-Teilnahme im neunten Jahr ihres Bestehens ohne das erhoffte Happy End. Das Team aus Nevada, das 2023 noch triumphiert hatte, ging als Vierter der Western Conference in die Playoffs und lieferte dem neuen Champion einen harten Kampf.

Trainer John Tortorella, der das Amt erst Ende März von Bruce Cassidy übernommen hatte, zeigte sich als fairer Verlierer: „Natürlich sind wir im Moment enttäuscht. Ich muss aber sagen, dass ich mich sehr glücklich schätze, dass ich mit diesem tollen Team arbeiten darf.“

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