Der 1. FC Köln hat Spekulationen über einen feststehenden Verkaufspreis für Offensiv-Juwel Said El Mala eine klare Absage erteilt. Sportdirektor Thomas Kessler wies entsprechende Medienberichte nach dem 1:1-Unentschieden gegen den FC St. Pauli deutlich zurück und betonte die Wichtigkeit des 19-Jährigen für den Bundesligisten.

Durchbruch in der Bundesliga weckt Begehrlichkeiten

Der junge Angreifer gehört zu den absoluten Senkrechtstartern der laufenden Saison. Obwohl er vom Trainerteam häufig in der Jokerrolle eingesetzt wurde, verzeichnet er nach 30 Ligaeinsätzen bereits beachtliche elf Tore und vier Vorlagen. Diese beeindruckende Quote hat längst internationale Top-Klubs auf den Plan gerufen. Berichten zufolge soll der englische Erstligist Brighton & Hove Albion großes Interesse zeigen, zeitweise stand sogar eine angebliche Ablösesumme von 50 Millionen Euro im Raum.

Sportchef Kessler äußert sich zu Transfergerüchten

Am Rande des richtungsweisenden Duells im Kampf um den Klassenerhalt nahm die sportliche Leitung der Rheinländer nun Stellung. Am Mikrofon bei Sky bezeichnete Sportdirektor Thomas Kessler die Diskussion um eine fixe Ablösesumme am selben Abend als total unseriös. Der Funktionär stellte klar, dass der Verein nicht mit einem Preisschild durch Europa rennen werde, um den Spieler aktiv anzubieten. Stattdessen verwies er mit Nachdruck auf den langfristigen Vertrag des Youngsters, der noch bis zum Sommer 2030 Gültigkeit besitzt.

Fokus auf Klassenerhalt und sportliche Stabilisierung

Dass der hochveranlagte Offensivspieler auch charakterlich wertvoll für die Mannschaft ist, bewies er am Freitagabend. Beim entscheidenden Strafstoß überließ er dem eingewechselten Luca Waldschmidt den Ball. Solche mannschaftsdienlichen Aktionen unterstreichen, warum die Domstädter nur ungerne auf ihr Toptalent verzichten würden. Kessler räumte zwar ein, dass man sich bei eintreffenden Angeboten unweigerlich damit auseinandersetzen müsse, betonte aber gleichzeitig das übergeordnete Ziel des Klubs. Der Fokus liege voll auf dem Klassenerhalt, um sich perspektivisch wieder als feste Größe im deutschen Oberhaus zu etablieren. Mit dem wichtigen Punktgewinn haben die Geißböcke einen großen Schritt in diese Richtung gemacht.

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