Hamburger SV: Kapitän Yussuf Poulsen vor Comeback im Abstiegskampf
Nach wochenlanger Verletzungspause kehrt HSV-Kapitän Yussuf Poulsen rechtzeitig zum Abstiegskampf ins Training zurück.
Am Samstagmittag um 13 Uhr trifft der 1. FC Nürnberg im Rahmen der 2. Bundesliga auf Fortuna Düsseldorf. Die Vorzeichen im Max-Morlock-Stadion stehen auf Offensive: Während die Franken ihre beeindruckende Heimserie ausbauen wollen, hoffen die Rheinländer darauf, ihre Auswärtsschwäche zu überwinden. Die Statistik der jüngsten Duelle verspricht dabei vor allem eines: Tore.
Ein Blick in die Geschichtsbücher lässt die Herzen neutraler Zuschauer höherschlagen. In den letzten fünf Aufeinandertreffen zwischen dem 1. FC Nürnberg und der Fortuna fielen insgesamt 24 Treffer – das entspricht einem Durchschnitt von fast fünf Toren pro Partie. Auch das Hinspiel in der laufenden Saison bestätigte diesen Trend: Der Club setzte sich in einem wilden Schlagabtausch mit 3:2 durch. Damals glichen die Düsseldorfer zwar zweimal einen Rückstand aus, doch der FCN hatte dank Finn Becker das letzte Wort.
Zusätzlich spricht der „Heim-Faktor“ klar für die Mannschaft von Miroslav Klose. Die Franken sind seit acht Spielen vor heimischer Kulisse ungeschlagen und holten dabei 18 von 24 möglichen Punkten (fünf Siege, drei Unentschieden). Dieser Kontrast zur Ausbeute in der Fremde, wo zuletzt in sechs Spielen kein Sieg gelang, unterstreicht die Wichtigkeit der Heimspiele für die Nürnberger.
Für FCN-Coach Miroslav Klose ist der kommende Gegner ein gutes Omen. Weder als Trainer noch als Spieler hat der Weltmeister von 2014 je gegen Düsseldorf verloren. Seine Trainerbilanz steht bei einem Sieg und zwei Unentschieden. Bemerkenswert ist auch der Blick weit zurück: Schon in der Saison 1999/2000 traf Klose als Stürmer der zweiten Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern in der Regionalliga auf die Fortuna – und blieb auch dort ungeschlagen.
Auf der Gegenseite plagen Fortuna Düsseldorf trotz eines jüngsten 2:1-Erfolgs gegen Bochum offensive Sorgen. Mit nur 23 Saisontoren stellen die Rheinländer den harmlosesten Angriff der Liga – ein Tiefstwert, der zuletzt in der Abstiegssaison 1992/93 unterboten wurde. Hinzu kommt eine eklatante Auswärtsschwäche: Die Fortuna wartet seit sieben Gastspielen auf einen Dreier und holte in der Fremde zuletzt nur einen einzigen Punkt. Ob ausgerechnet gegen die heimstarken Nürnberger der Knoten platzt, bleibt abzuwarten.
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