13

Crysencio Summerville wechselt mit sofortiger Wirkung vom Premier-League-Absteiger West Ham United zum Al-Hilal SFC nach Saudi-Arabien. Der 24-jährige niederländische Nationalspieler unterschreibt einen hochdotierten Vertrag bis 2030 und beschert den Londonern eine historische Ablösesumme.

Rekord-Ablöse: Auf den Spuren von Neymar

Der saudische Top-Klub hat im Werben um den pfeilschnellen Flügelstürmer ein echtes finanzielles Ausrufezeichen gesetzt. Die Grundablöse, die von Riad nach London fließt, beläuft sich auf rund 64 Millionen Euro. Durch erfolgsabhängige Boni kann dieses Paket laut Berichten von Insidern wie Fabrizio Romano sogar auf bis zu 76 Millionen Euro anwachsen. In der Geschichte der Saudi Pro League reiht sich der Niederländer damit direkt hinter Superstar Neymar ein, der in der Vorsaison für 90 Millionen Euro von Paris Saint-Germain ebenfalls zu Al-Hilal gewechselt war. Summerville selbst darf sich über ein fürstliches Gehalt von geschätzten 17 Millionen Euro netto pro Spielzeit freuen.

Geldregen für West Ham United

Für West Ham United erweist sich der bittere Gang in die Zweitklassigkeit auf dem Transfermarkt als wahrer Goldregen. Summerville ist nun der zweitteuerste Spieler, der jemals von einem englischen Zweitligisten transferiert wurde. Den Rekord halten die Hammers in diesem bemerkenswerten Sommer gleich selbst: Zuvor war bereits Mateus Fernandes für satte 99 Millionen Euro zu Tottenham Hotspur gewechselt. Mit Transfererlösen von nun mindestens 163 Millionen Euro rangieren die Londoner in dieser Wechselperiode weltweit auf dem dritten Platz, lediglich übertroffen von Aston Villa (226,5 Mio.) und Newcastle United (188 Mio.).

AS Rom geht leer aus und blickt in die Bundesliga

Das Nachsehen im Poker um den WM-Teilnehmer hat derweil die AS Rom. Der Champions-League-Teilnehmer buhlte lange intensiv um den Offensivmann und bot eine stattliche Summe von bis zu 46 Millionen Euro – gegen die schier grenzenlose Finanzkraft aus Riad waren die Giallorossi am Ende jedoch chancenlos. Die Italiener müssen sich nun nach Alternativen umsehen und haben dabei offenbar auch die deutsche Bundesliga ins Visier genommen. Als potenzielle Kandidaten für die Außenbahn gelten unter anderem Jean-Mattéo Bahoya von Eintracht Frankfurt, Antonio Nusa von RB Leipzig sowie das Ajax-Talent Mika Godts.

Verwandte Beiträge

Warum Sportwetten-Magazin vertrauen?