Atlético Madrid fordert 150 Millionen Euro für Julián Álvarez
Der Transferstreit um Julián Álvarez eskaliert. Atlético Madrid schließt einen Wechsel zum FC Barcelona aus und verlangt 150 Millionen Euro.
Die AS Rom hat auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Nahuel Molina von Atlético Madrid verpflichtet. Der 28-jährige argentinische Weltmeister wechselt mit sofortiger Wirkung fest in die Serie A und unterschreibt bei den Giallorossi einen Vierjahresvertrag.
Für Molina ist die italienische Eliteklasse absolut kein Neuland. Bereits vor seiner Zeit in Spanien lief der pfeilschnelle Rechtsverteidiger erfolgreich für Udinese Calcio auf. Nun wird er in der Hauptstadt die rechte Außenbahn beackern und künftig mit der Rückennummer 20 auflaufen. Über die genauen Modalitäten des Deals machten die Vereine offiziell keine Angaben. Übereinstimmenden spanischen Medienberichten zufolge beläuft sich die Sockelablöse jedoch auf rund 13 Millionen Euro. Durch Bonuszahlungen könnte das Gesamtpaket für den Transfer auf bis zu 17 Millionen Euro anwachsen.
Mit dem zweifachen Copa-América-Sieger sichert sich die Roma eine gehörige Portion internationale Erfahrung. Insgesamt bringt es der Defensivspezialist auf 65 Länderspiele für die Albiceleste und 183 Einsätze in Europas Top-Ligen, in denen er beachtliche 37 Scorerpunkte sammelte. Dass Atlético den Spieler, der in Madrid noch bis 2027 unter Vertrag gestanden hätte, ziehen lässt, hat sportliche Gründe: Der 28-Jährige hatte seinen unumstrittenen Stammplatz unter Trainer Diego Simeone zuletzt eingebüßt.
Diese sportliche Stagnation spiegelte sich auch massiv in seinem Marktwert wider. Seit seinem Karriere-Höchstwert von 50 Millionen Euro im Herbst 2023 musste der Ex-Madrilene sechs Abwertungen in Folge hinnehmen. Aktuell wird sein Wert auf 15 Millionen Euro taxiert.
Für die AS Rom ist Molina dennoch eines der absoluten Aushängeschilder einer extrem offensiven Transferperiode. Die Hauptstädter gehen finanziell ins Risiko und haben in diesem Sommer bereits knapp 100 Millionen Euro an Ablösesummen investiert. Demgegenüber stehen lediglich Einnahmen von rund 14 Millionen Euro. Molina soll nun mit seiner Winner-Mentalität aus der Nationalmannschaft mithelfen, die ambitionierten Ziele der Italiener auf dem Platz zu verwirklichen.
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