Der FC Bayern München hat offenbar ein Auge auf den brasilianischen Nationalspieler Estevao vom FC Chelsea geworfen. Der 19-jährige Offensivspieler kommt in London derzeit kaum zum Zug, was das Interesse europäischer Spitzenklubs geweckt haben soll.

Konkurrenzkampf um brasilianischen Nationalspieler

Neben dem deutschen Rekordmeister beobachten dem Vernehmen nach auch der FC Barcelona und der amtierende Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain die Situation des Flügelstürmers genau. Wie der türkische Transfer-Journalist Ekrem Konur berichtet, haben sich alle drei Top-Klubs kürzlich bei den Londonern nach Estevao erkundigt.

Das sportliche Potenzial des Brasilianers ist unbestritten. Für die Nationalmannschaft erzielte er in 14 Einsätzen bereits sechs Tore. Die Weltmeisterschaft in Nordamerika verpasste der Angreifer zuletzt wohl nur aufgrund einer Oberschenkelverletzung.

Schwere Zeiten an der Stamford Bridge

Bereits im Mai 2024 wurde den Münchnern ein Interesse nachgesagt. Damals stand der Südamerikaner noch in seiner Heimat bei Palmeiras unter Vertrag. Den Zuschlag erhielt schließlich der FC Chelsea, der rund 45 Millionen Euro für den Youngster überwiesen haben soll. Seit seinem Wechsel nach England absolvierte Estevao 45 Partien für die Engländer, in denen er acht Tore schoss und vier weitere Treffer vorbereitete.

Den Durchbruch zum unumstrittenen Stammspieler schaffte er bislang jedoch nicht. Auch in der laufenden Saison 2026/27 agiert der 19-Jährige zumeist als Joker. In neun Pflichtspielen stand er lediglich 259 Minuten auf dem Platz und blieb dabei gänzlich ohne Torbeteiligung.

Vertrag bis 2033 als hohe finanzielle Hürde

Ob ein Wechsel an die Isar die sportliche Situation des Offensivakteurs verbessern würde, ist völlig offen. Gleichzeitig birgt ein potenzieller Transfer eine massive finanzielle Hürde für die Interessenten.

Estevao besitzt bei den Londonern ein gültiges Arbeitspapier bis zum Sommer 2033. Der FC Chelsea wird sein einstiges Versprechen auf die Zukunft wohl nur bei einem äußerst lukrativen Angebot ziehen lassen. Die damals investierten 45 Millionen Euro dürften kaum ausreichen, um den Premier-League-Klub von einem vorzeitigen Verkauf zu überzeugen.

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