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Der Schweizer Nationalspieler Johan Manzambi verlässt den SC Freiburg und wechselt mit sofortiger Wirkung zu Aston Villa in die Premier League. Nach einer herausragenden Bundesligasaison und einer starken Weltmeisterschaft unterschreibt der 20-jährige Mittelfeldakteur einen langfristigen Vertrag in Birmingham und beschert den Breisgauern damit einen historischen Geldregen.

Historische Dimensionen für den SC Freiburg

Für die Dienste des flexibel einsetzbaren Offensivspielers überweisen die Engländer eine garantierte Basisablöse von 60 Millionen Euro in den Schwarzwald. Durch erfolgsabhängige Boni kann diese Summe um weitere zehn Millionen Euro anwachsen. Damit pulverisiert der dynamische Achter den bisherigen Freiburger Transferrekord, den sich Kevin Schade und Merlin Röhl mit jeweils 25 Millionen Euro teilten. Gleichzeitig stößt der Sport-Club in eine neue finanzielle Sphäre vor: Freiburg ist erst der siebte deutsche Verein, der eine Ablösesumme von 60 Millionen Euro oder mehr für einen einzelnen Spieler generieren konnte.

Teuerster Schweizer der Fußballgeschichte

Nicht nur im Breisgau, auch in seiner Heimat und bei seinem neuen Arbeitgeber sorgt der Transfer für neue Bestmarken. Der 20-Jährige löst seinen Nati-Kollegen Granit Xhaka als teuersten Schweizer Fußballer ab, der 2016 für 45 Millionen Euro zum FC Arsenal gewechselt war. Bei Aston Villa avanciert der Neuzugang ebenfalls zum vereinsinternen Rekordtransfer. Er übertrifft Amadou Onana, der in der Vorsaison für knapp 60 Millionen Euro vom FC Everton verpflichtet wurde. Bitter für die Villans, aber eine sportliche Chance für den Ex-Freiburger: Da Onana sich bei der Weltmeisterschaft einen Kreuzbandriss zuzog, dürfte der Neuzugang aus der Bundesliga im zentralen Mittelfeld sofort eine tragende Rolle einnehmen.

Königsklasse als entscheidender Faktor

Lange Zeit galt Ligakonkurrent Newcastle United als Favorit auf eine Verpflichtung. Auf der Zielgeraden gelang es dem amtierenden Europa-League-Sieger Aston Villa jedoch, den Transfer erfolgreich zu kapern. Den Ausschlag zugunsten der Mannschaft aus Birmingham gab letztlich die sportliche Perspektive. Während Newcastle in dieser Spielzeit nicht europäisch vertreten ist, bietet Aston Villa dem pfeilschnellen Mittelfeldmann die Bühne der Champions League. Eine Chance, die der hochveranlagte Eidgenosse für seinen nächsten Karriereschritt nicht ungenutzt lassen wollte.

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