John Stones wechselt ablösefrei von Manchester City zu Inter Mailand
Der englische Innenverteidiger John Stones verlässt Manchester City nach zehn Jahren und schließt sich Inter Mailand an.
Der italienische Erstligist erhofft sich von der Verpflichtung des erfahrenen Fußballlehrers eine Rückkehr zu alter Stärke. Palladino musste seinen Posten bei La Dea nach lediglich 39 Pflichtspielen räumen, da die sportliche Entwicklung hinter den Erwartungen zurückblieb. Nun soll der ehemalige Meistertrainer von Juventus Turin und dem SSC Neapel das Ruder in Bergamo herumreißen und dem Team seine unverkennbare spielerische Handschrift verleihen.
Die Personalie unterstreicht eine tief verwurzelte Tradition im italienischen Fußball. Während andere europäische Top-Ligen vermehrt auf junge, unkonventionelle Taktiker setzen, vertrauen die Spitzenclubs der heimischen Liga bevorzugt auf bewährte Kräfte. Namen wie Sarri, Antonio Conte oder Massimiliano Allegri dominieren seit Jahren die Trainerbänke der Nation und tauschen die Posten unter den Top-Vereinen regelmäßig durch. Externe Impulse oder mutige Quereinsteiger sind südlich des Brenners eine absolute Seltenheit.
Der 67-jährige Neuzugang an der Seitenlinie ist selbst das beste Beispiel für diese konservative Fußballkultur. Sarri musste sich einst mühsam durch alle Stationen von der Serie D hocharbeiten, bevor er in Empoli und später in Neapel die ganz große Bühne betrat. Zwar drängen aufstrebende Talente wie Vincenzo Italiano, Raffaele Palladino oder Alberto Gilardino allmählich in den Fokus, doch wenn es um die prestigeträchtigen Posten geht, greifen die Verantwortlichen oft lieber auf alteingesessene Strategen zurück. Für Atalanta zählt in der kommenden Spielzeit vor allem Stabilität – und diese soll nun die immense Erfahrung Sarris garantieren.
Der englische Innenverteidiger John Stones verlässt Manchester City nach zehn Jahren und schließt sich Inter Mailand an.
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