DFB-Team im radikalen Umbruch: Nagelsmann verjüngt Elf für WM 2026
Bundestrainer Julian Nagelsmann treibt den Umbruch voran und schickt ein stark verjüngtes DFB-Team in die WM 2026.
Der FC Thun hat das scheinbar Unmögliche wahr gemacht und sich als Aufsteiger den Meistertitel in der Schweiz gesichert. Die Mannschaft von Cheftrainer Mauro Lustrinelli profitierte am Sonntag von einem Patzer der Konkurrenz und feiert den ersten Titel in der 128-jährigen Vereinsgeschichte.
Die Entscheidung in der Schweizer Super League fiel auf der Couch: Da der Tabellenzweite FC St. Gallen am Sonntagmittag unerwartet deutlich mit 0:3 gegen den FC Sion verlor, ist der Rückstand auf den Ligaprimus aus dem Berner Oberland nicht mehr aufzuholen. Erst 2025 war der FC Thun nach fünf Jahren in der Zweitklassigkeit wieder in das Schweizer Fußball-Oberhaus zurückgekehrt. An einen sofortigen Durchmarsch hatte vereinsintern niemand geglaubt. Laut Präsident Andres Gerber wurde vor der Spielzeit nicht einmal eine Meisterprämie ausgehandelt. Man habe ein Ziel unter den ersten Sechs bereits als ambitioniert betrachtet, so der Klubchef.
Der unerwartete Coup der Thuner gleicht einem sportlichen Erdbeben. In den vergangenen 22 Jahren hatten die Schwergewichte FC Basel, Young Boys Bern und der FC Zürich die nationalen Meisterschaften ausnahmslos unter sich ausgemacht. Nun durchbricht der beherzt aufspielende Außenseiter diese Phalanx auf eindrucksvolle Weise. Parallelen werden unweigerlich zum 1. FC Kaiserslautern gezogen, der 1998 unter Trainer-Legende Otto Rehhagel das gleiche Kunststück im deutschen Fußball vollbrachte.
Der Weg an die Spitze war für den frischgebackenen Meister von extremen sportlichen und finanziellen Tälern geprägt. Neben einem aufsehenerregenden Skandal im Jahr 2007 stand der Klub 2016 sogar kurz vor dem finanziellen Ruin. Dass der Verein heute auf dem Thron des Schweizer Fußballs sitzt, ist maßgeblich der von Fans geführten Initiative Härzbluet zu verdanken. Über die Jahre sammelten die treuen Anhänger umgerechnet 1,6 Millionen Euro an Spenden, um den Fortbestand des Teams zu sichern.
Die sensationelle Entwicklung blieb auch in Deutschland nicht unbemerkt. Der aktuelle Cheftrainer des 1. FSV Mainz 05, Urs Fischer, der die Thuner zwischen 2013 und 2015 selbst betreute, zeigte sich begeistert. Gegenüber DAZN lobte Fischer den überzeugenden Auftritt seines Ex-Klubs und drückte seinen tiefsten Respekt für die Leistung des Aufsteigers aus. Ein Titelgewinn, der in die Geschichtsbücher eingehen wird.
Bundestrainer Julian Nagelsmann treibt den Umbruch voran und schickt ein stark verjüngtes DFB-Team in die WM 2026.
Der FC Bayern München plant nach der WM eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit Michael Olise bis zum Jahr 2031.
Giovanni van Bronckhorst übernimmt erneut das Traineramt bei Feyenoord Rotterdam und unterschreibt einen Vertrag bis 2028.