Ferran Torres deutet Barcelona-Abschied an – PSG-Wechsel rückt näher
Spaniens WM-Held Ferran Torres schließt einen Abschied vom FC Barcelona nicht aus. Ein PSG-Wechsel wird konkreter.
Moussa Diaby steht offenbar kurz vor einer spektakulären Rückkehr zu Bayer 04 Leverkusen. Der französische Nationalspieler möchte den saudischen Klub Al-Ittihad mit sofortiger Wirkung verlassen und zurück nach Europa wechseln. Entsprechende Verhandlungen mit der Werkself laufen bereits auf Hochtouren.
Obwohl der 27-jährige Rechtsaußen in Saudi-Arabien noch einen hochdotierten Vertrag bis 2029 besitzt, zieht es ihn nach nur einem Jahr zurück unter das Bayer-Kreuz. Dem pfeilschnellen Angreifer fehlt offenbar das sportliche Wohlfühlklima im Nahen Osten. Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes, der den Franzosen bereits 2019 von Paris Saint-Germain an den Rhein lotste, hat den Kontakt zu seinem ehemaligen Schützling nie abreißen lassen. Berichten zufolge sind die Gespräche über ein Comeback bereits weit fortgeschritten.
Die finanziellen Rahmenbedingungen des Deals klingen für den Bundesligisten äußerst verlockend. Während Aston Villa im Sommer 2023 noch 55 Millionen Euro für den Flügelflitzer zahlte und Al-Ittihad zuletzt gar 60 Millionen Euro auf den Tisch legte, soll der elffache Nationalspieler nun für weniger als 30 Millionen Euro zu haben sein. Ein Preisverfall, der auch andere Top-Klubs auf den Plan ruft: Mit Inter Mailand und Benfica Lissabon gibt es namhafte Konkurrenz im Werben um den Ex-Pariser.
„Spieler, die wir jetzt holen, sollen der Mannschaft direkt helfen“, betonte Simon Rolfes kürzlich im Trainingslager. Eine Erwartungshaltung, die Diaby nahtlos erfüllen dürfte. In seiner ersten Amtszeit in Leverkusen (2019 bis 2023) avancierte er zu einem der besten Offensivakteure der Liga. In 172 Pflichtspielen lieferte er beeindruckende Zahlen: 49 Tore und 47 Vorlagen machten ihn zwischenzeitlich zu einem 60-Millionen-Mann.
Diaby würde den Konkurrenzkampf auf den Außenbahnen in einem offensiven 4-3-3-System massiv befeuern. Finanziell ist der Spielraum an der Dhünn ohnehin vorhanden: Bislang stehen bei Bayer in diesem Sommer 100 Millionen Euro an Transfereinnahmen lediglich 55 Millionen Euro an Ausgaben gegenüber. Sollte zudem Rechtsaußen Ernest Poku den Verein in Richtung Sunderland (für kolportierte 25 Millionen Euro) verlassen, wäre der Weg für den verlorenen Sohn endgültig frei.
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