FC Barcelona prüft 100-Millionen-Angebot für Raphinha aus Saudi-Arabien
Ein 100-Millionen-Angebot aus Saudi-Arabien für Offensivstar Raphinha bringt den FC Barcelona stark ins Grübeln.
Die Fußballerinnen des FC Bayern München haben im Halbfinal-Hinspiel der Champions League eine beeindruckende Reaktion gezeigt. Rund sechs Monate nach der herben 1:7-Pleite in der Ligaphase trotzten die frisch gebackenen deutschen Meisterinnen dem favorisierten FC Barcelona vor 31.000 Zuschauern in der heimischen Allianz Arena ein 1:1-Unentschieden ab. Damit wahren die Münchnerinnen ihre Chance auf die erste Finalteilnahme in der Königsklasse und lassen den Traum vom Triple weiterleben.
Dabei begann die Partie für das Team von Cheftrainer José Barcala mit einem Dämpfer. Bereits in der achten Minute bestrafte Ewa Pajor einen Stellungsfehler von Giulia Gwinn eiskalt. Die ehemalige Wolfsburgerin brachte die Gäste aus Katalonien aus dem Zentrum heraus in Führung. Zuvor hatte Pernille Harder aufseiten der Gastgeberinnen eine aussichtsreiche Möglichkeit ungenutzt gelassen. Doch die bayerischen Titelträgerinnen bewiesen Moral und streiften das Trauma aus dem vergangenen Oktober ab. Angeführt von Klara Bühl, die nach überstandener Wadenverletzung ihr Startelf-Comeback feierte, stand die Defensive dicht gestaffelt und lauerte geduldig auf Kontersituationen.
In der zweiten Halbzeit erhöhte Barca zunächst die Schlagzahl. Esmee Brugts traf in der 49. Minute den Pfosten, wenig später rettete Verteidigerin Vanessa Gilles für den geschlagenen FCB in höchster Not auf der Torlinie. Genau in diese Drangphase der Spanierinnen hinein stachen die Bayern zu: Franziska Kett vollendete in der 69. Minute einen sauber ausgespielten Gegenstoß zum viel umjubelten Ausgleich.
Die Freude der 21-Jährigen hielt jedoch nicht bis zum Schlusspfiff. Zehn Minuten nach ihrem Treffer leistete sich die Torschützin einen folgenschweren Aussetzer. Wegen eines Haareziehens gegen Salma Paralluelo sah Kett glatt Rot. In der hitzigen Schlussphase wurde zudem Bayern-Coach Barcala wegen Meckerns auf die Tribüne verbannt.
Trotz der Unterzahl verteidigten die Bayern, auf der Tribüne aufmerksam beäugt von den Vereinsbossen Uli Hoeneß und Jan-Christian Dreesen, das Remis mit purer Leidenschaft. Mit diesem couragierten Auftritt haben sich die Münchnerinnen eine intakte Ausgangsposition erarbeitet. Am kommenden Sonntag fällt ab 16:30 Uhr im legendären Camp Nou die Entscheidung, ob der deutsche Meister den sechsten Finaleinzug des FC Barcelona in Folge verhindern kann.
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