Der FC Bayern München plant keine Neuverpflichtungen in der kommenden Wintertransferperiode. Sportvorstand Max Eberl äußerte sich hochzufrieden mit dem aktuellen Aufgebot und wies Spekulationen über Nachbesserungen im Januar deutlich zurück. Gleichzeitig gab der 53-Jährige ein vielversprechendes Update zu den laufenden Vertragsgesprächen mit Torjäger Harry Kane.

„Nullkommanull Ansatz“: Eberl vertraut dem Münchner Kader

Trotz eines dicht gedrängten Spielplans sieht die sportliche Führung des Rekordmeisters aktuell keinen Handlungsbedarf. Im Interview mit „Sky“ machte Eberl eine unmissverständliche Ansage zur Transferpolitik. „Wir sind mit unserem Kader und den Spielern total happy und sehen nullkommanull Ansatz, warum wir im Winter nachlegen sollten“, betonte der Sportvorstand. Selbst wenn einzelne Profis ihr absolutes Leistungslimit noch nicht erreicht hätten, vertraue der Verein der Breite und Qualität der Mannschaft.

Diese Haltung folgt auf einen investitionsstarken Sommer. Die Münchner gaben 100 Millionen Euro für die Neuzugänge Ismael Saibari und Nathaniel Brown aus. Seit Eberls Amtsantritt im März 2024 flossen von insgesamt 345 Millionen Euro Transferausgaben lediglich sieben Millionen Euro in einen Winterwechsel. Das war die Verpflichtung von Torhüter Jonas Urbig im Januar 2025. Mit einem geschätzten Gesamtwert von 1,04 Milliarden Euro belegt der FC Bayern aktuell den achten Platz im weltweiten Kader-Ranking. Ein möglicher Winter-Transfer von Dani Olmo ist damit endgültig vom Tisch.

Gute Gespräche: Kane steht vor langfristiger Unterschrift

Während neue Spieler im Winter kein Thema sind, treibt der FC Bayern die langfristige Bindung seines wichtigsten Angreifers voran. Der Verein arbeitet intensiv an einer Ausdehnung des bis 2027 gültigen Arbeitspapiers von Harry Kane. Laut Eberl verlaufen die Verhandlungen äußerst positiv. „Es gibt noch keine Zusage, es gibt noch kein ‚Ja‘, aber es gibt sehr, sehr gute Gespräche, die wir miteinander führen“, fasste er den aktuellen Stand zusammen.

Nach Informationen von „Sky“ erzielten beide Parteien Anfang Oktober bereits einen prinzipiellen Durchbruch. Demnach einigen sich Verein und Spieler auf eine Laufzeit bis 2029 sowie die entsprechenden Gehaltsstrukturen. Es müssen lediglich noch vertragliche Details geklärt werden, bevor Vollzug gemeldet werden kann.

Der 33-jährige Kapitän der englischen Nationalmannschaft bestätigte die positive Tendenz unlängst selbst. Er gehe von einer Entscheidung im Laufe des kommenden Monats aus und rechne mit einem guten Ausgang für alle Beteiligten. Damit sichert der FC Bayern rechtzeitig vor der heißen Saisonphase die Zukunft seines verlässlichsten Torschützen.

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