Borussia Dortmund muss einen schweren personellen Rückschlag verkraften. Konstantinos Karetsas hat sich beim torlosen Unentschieden gegen den 1. FC Union Berlin am rechten Knöchel verletzt. Dem 18-jährigen Sommer-Neuzugang droht nun eine lange Zwangspause.

Bittere Diagnose nach Kurzeinsatz

Der Offensivspieler musste am Samstagnachmittag nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung das Feld wieder verlassen. Wie die „Ruhr Nachrichten“ berichten, war der Neuzugang bei der Rückkehr nach Dortmund auf Krücken unterwegs. Die Zeitung geht von einem wochenlangen Ausfall aus. Eine exakte medizinische Diagnose steht allerdings noch aus.

BVB-Trainer Niko Kovac bestätigte gegenüber „Sky“ erste Befürchtungen. „Das Sprunggelenk ist in Mitleidenschaft gezogen worden. Wir werden die Verletzung jetzt untersuchen“, erklärte der Coach und nannte den frühen Ausfall nach dem Wechsel „bitter“. Sportdirektor Ole Book ergänzte kurz darauf, dass sich der Spieler aktuell nicht gut fühle. Auch Sport-Geschäftsführer Lars Ricken bat um Geduld bis zu den weiteren Untersuchungen.

Verletzungssorgen trüben sportliche Lage

Für Karetsas, der erst im Sommer vom KRC Genk zu den Schwarz-Gelben gewechselt war, setzt sich damit ein unglücklicher Start fort. In der laufenden Saison hatte der 18-Jährige bereits mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Das BVB-Lazarett füllt sich damit weiter, nachdem sich sein griechischer Landsmann Giannis Konstantelias bereits Ende August einen Kreuzbandriss zugezogen hatte.

Die Nullnummer in der Hauptstadt passte zu einer gebrauchten Woche für die Westfalen. Vor dem Auswärtsspiel in Berlin kassierte Borussia Dortmund in der Champions League eine 0:1-Niederlage bei FK Bodø/Glimt. Ausfälle in der Offensive stellen Niko Kovac vor diesem Hintergrund vor große Herausforderungen.

Enger Spielplan lässt wenig Erholung

Die kommenden Aufgaben gewähren dem Kader kaum Zeit zum Durchatmen. Bereits am Dienstagabend tritt Borussia Dortmund in der Königsklasse auswärts beim aserbaidschanischen Klub Sabah FK in Baku an. Am darauffolgenden Samstag wartet das Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt auf das Team.

In der nächsten Woche beschließt der DFB-Pokal den dichten Kalender. Dann empfangen die Dortmunder am 27. Oktober den SV Werder Bremen. Auf welche Alternativen das Trainerteam bei diesen entscheidenden Partien zurückgreifen kann, hängt nun maßgeblich von den ausstehenden Untersuchungsergebnissen ab.

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