FC Bayern München jagt BVB-Flirt Nicolò Tresoldi für 30 Millionen
Der FC Bayern München hat sich im Rennen um den 21-jährigen Stürmer Nicolò Tresoldi offenbar die Pole Position gesichert.
Im Werben um den deutschen U21-Nationalspieler Nicolò Tresoldi bahnt sich für den kommenden Sommer ein hochkarätiger Transfer-Poker an. Borussia Dortmund bekundet starkes Interesse an dem 21-jährigen Mittelstürmer des FC Brügge, muss sich aber gegen namhafte nationale und internationale Konkurrenz behaupten. Erste Gespräche mit der Spielerseite sollen bereits stattgefunden haben.
Die Schwarz-Gelben sind bei Weitem nicht der einzige deutsche Erstligist, der die Entwicklung des talentierten Angreifers genau verfolgt. Neben dem BVB haben offenbar auch der aktuelle Meister Bayer Leverkusen, der VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt ihre Fühler ausgestreckt. Besonders in Leverkusen gilt der pfeilschnelle Stürmer laut Insider-Berichten als ein primäres Transferziel für die kommende Spielzeit.
Dass der bei Hannover 96 ausgebildete Offensivmann derart begehrt ist, kommt nicht von ungefähr. Zuletzt nutzte er die große Bühne der Champions-League-Playoffs, um sich in den Fokus europäischer Top-Klubs zu spielen. Beim spektakulären 3:3-Unentschieden gegen Atlético Madrid trug sich Tresoldi in die Torschützenliste ein und verdiente sich Bestnoten der anwesenden Scouts.
Dieses Leistungshoch ist auch im Heimatland seiner Eltern nicht unbemerkt geblieben. Aus der italienischen Serie A signalisieren namhafte Vereine wie die AC Milan, Atalanta Bergamo und Lazio Rom konkretes Interesse an dem Rechtsfuß.
Ein Schnäppchen wird die Verpflichtung des jungen Goalgetters allerdings nicht. Der belgische Spitzenklub FC Brügge, der Tresoldi erst im vergangenen Sommer für 7,5 Millionen Euro aus Niedersachsen losgeeeist hatte, ruft dem Vernehmen nach eine Ablösesumme zwischen 20 und 25 Millionen Euro auf. Ein Preis, der durch starke Statistiken untermauert wird: In seinen letzten 48 Pflichtspielen verbuchte der Stürmer beeindruckende 17 Treffer und fünf Vorlagen.
Trotz seiner italienischen Wurzeln und des Interesses aus der Serie A hat der Stürmer seine sportliche Heimat auf internationaler Ebene bereits gefunden. In einem kürzlichen Interview betonte er seine Verbundenheit zum DFB: „Ich habe mich vor Jahren entschieden, für Deutschland zu spielen. Sie haben mir eine Perspektive gezeigt, und ich habe mich sofort wertgeschätzt gefühlt.“ Eine Entscheidung, die er auf dem Platz zurückzahlt – in 22 Einsätzen für die deutsche U21-Auswahl knipste er bereits starke zehnmal.
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