Lars Ricken warnt BVB-Stars – Trotzreaktion nach Remis gefordert
Nach dem späten Ausgleich durch Werder Bremen nimmt BVB-Geschäftsführer Lars Ricken die Mannschaft in der Königsklasse in die Pflicht.
Niclas Füllkrug steht möglicherweise vor einer Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft. DFB-Sportdirektor Rudi Völler schloss am Sonntag ein Comeback des 33-jährigen Angreifers von Werder Bremen nicht aus. Bundestrainer Jürgen Klopp wird die kommenden Auftritte des formstarken Stürmers genau beobachten.
Nach einer schwierigen Zeit im Ausland war Füllkrug im Sommer in die Bundesliga zurückgekehrt. Bei Werder Bremen fand er sofort zu alter Stärke. Nach fünf Spieltagen verzeichnet der Torjäger bereits vier Saisontore. Erst am Freitag sicherte er den Norddeutschen mit seinem Treffer in der Nachspielzeit ein 2:2-Unentschieden gegen seinen Ex-Verein Borussia Dortmund.
Füllkrug selbst zeigte sich nach dem Abpfiff offen für ein erneutes Engagement im DFB-Trikot, vermied es aber, öffentliche Forderungen zu stellen. Laut Völler sprechen vor allem Füllkrugs Qualitäten in der Luft für ihn. „Kopfbälle kann er, das ist schon mal Fakt. Wenn er solche Tore erzielt – ja, warum nicht?“, betonte der DFB-Sportdirektor in der Sendung „Doppelpass“ bei „Sport1“.
Die Nationalmannschaft benötigt derzeit mehr Gefahr im gegnerischen Strafraum. In der jüngsten Phase der Nations League ließen Angreifer wie Nick Woltemade, Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib diese Durchschlagskraft vermissen. Füllkrug hingegen weist im DFB-Dress eine starke Quote auf: In bislang 24 Länderspielen erzielte er 14 Tore. „Er hat ja bewiesen, dass du ihn immer reinschmeißen kannst“, erklärte Völler.
Für Völler ist der Routinier aufgrund seines Alters jedoch keine langfristige Lösung. Mit Blick auf die Europameisterschaft in zwei Jahren mahnte der ehemalige Teamchef zur Geduld. Unabhängig von der Personalie Füllkrug sieht er Bundestrainer Jürgen Klopp auf einem guten Weg. Dessen Herangehensweise, jungen Spielern seine Spielidee zu vermitteln, sei beeindruckend. „Es muss nicht alles sofort klappen. Es muss beim Turnier klappen. Dann wird abgerechnet“, ordnete Völler die aktuelle Entwicklungsphase ein.
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