Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die historische Meisterschale rechtzeitig vor der anstehenden Titelentscheidung vergrößert. Weil der Platz für weitere Gravuren erschöpft war, erhielt die Trophäe einen breiteren Außenring. Davon könnte schon an diesem Wochenende der FC Bayern München profitieren.

Matchball gegen den VfB Stuttgart

Der deutsche Rekordmeister steht unmittelbar vor seinem 35. nationalen Triumph. Bereits am kommenden Sonntag (17.30 Uhr, DAZN) können die Münchner die Meisterschaft im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart aus eigener Kraft perfekt machen. Die sportliche Ausgangslage ist überaus komfortabel: Fünf Spieltage vor dem Saisonende thront der Spitzenreiter mit einem Vorsprung von zwölf Punkten auf den schärfsten Verfolger Borussia Dortmund an der Tabellenspitze. Zudem spricht eine um 47 Treffer bessere Tordifferenz eine klare Sprache zugunsten der Bayern.

Passend zum Thema

Elf Kilogramm Silber für die Ewigkeit

Damit der baldige und alle zukünftigen Meister angemessen verewigt werden können, musste die DFL zwingend Platz schaffen. Für die aufwendige Umgestaltung wurde die Trophäe in all ihre Einzelteile zerlegt und grundlegend restauriert. Das sportliche Objekt der Begierde bringt nun ein Gewicht von mehr als elf Kilogramm auf die Waage und misst 56 Zentimeter im Durchmesser. Laut offiziellen Angaben der Liga bietet der neue Außenring nun ausreichend Platz für die Titelträger der nächsten 30 Jahre.

Auf der Schale sind die Namen aller Deutschen Meister seit 1903 eingraviert, weshalb die Trophäe in der Vergangenheit immer wieder mitwachsen musste. Die erste große Modifikation fand im Jahr 1981 statt, als ein Silberring untergearbeitet und mit fünf Turmalin-Cabochons in Goldfassung veredelt wurde. Zuletzt brachte man vor dem Saisonfinale der Spielzeit 2008/09 größere Gravurplatten an, um die lange Tradition des deutschen Fußballs nahtlos weiter dokumentieren zu können.

Verwandte Beiträge