DFB-Team im radikalen Umbruch: Nagelsmann verjüngt Elf für WM 2026
Bundestrainer Julian Nagelsmann treibt den Umbruch voran und schickt ein stark verjüngtes DFB-Team in die WM 2026.
Eintracht Braunschweig hat am letzten Spieltag der 2. Bundesliga den direkten Klassenerhalt gesichert und die SpVgg Greuther Fürth in die Relegation geschickt. In einem dramatischen Abstiegsfinale entschied letztlich die minimale Tordifferenz über den Verbleib im Unterhaus – maßgeblich beeinflusst durch ein fast vergessenes Tor aus der Hinrunde und den Video-Assistenten. Die Franken müssen nun gegen Rot-Weiss Essen um die Liga-Zugehörigkeit kämpfen.
Oft wird im Fußball über die Bedeutung von Toren bei klaren Rückständen diskutiert. Dass im Abstiegskampf buchstäblich jeder Treffer zählt, bewies dieses Saisonfinale eindrucksvoll. Am siebten Spieltag kassierten die Niedersachsen eine bittere 1:3-Niederlage beim SC Preußen Münster. Den damals bedeutungslos scheinenden Ehrentreffer erzielte Erencan Yardimci.
Acht Monate später zeigt sich: Genau dieses Tor sicherte den direkten Ligaverbleib. Hätte der Stürmer in Westfalen nicht getroffen, stünde nun die Eintracht anstelle der Fürther in den alles entscheidenden Relegationsspielen. Das Kleeblatt wiederum hätte den direkten Klassenerhalt bejubeln dürfen. Ein anschauliches Beispiel dafür, dass eine enge Tabellensituation keine unwichtigen Spielszenen zulässt.
Doch nicht nur die Vergangenheit, auch die Gegenwart des 34. Spieltags bot Hochspannung für Beobachter und Fans. Die SpVgg Greuther Fürth traf auf Fortuna Düsseldorf und musste bis zur letzten Sekunde zittern. In der 74. Minute schien das Schicksal besiegelt: Noel Futkeu verwertete ein Zuspiel von Felix Klaus zum vermeintlichen 4:0 für die Düsseldorfer.
Dieser Treffer hätte immense Auswirkungen auf die Blitztabelle gehabt, wurde jedoch nach Überprüfung durch den Video-Assistenten wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung aberkannt. Die Kalibrierung der Linien geriet dabei an die technischen Grenzen der Fernsehbilder, die mit 50 Frames pro Sekunde arbeiten. Bereits die Abweichung eines einzigen Frames beim Einfrieren des Bildes kann über Zentimeter und somit über Wohl und Wehe eines ganzen Vereins entscheiden. Am Ende verhinderte der VAR zwar das Tor, der Gang in die Relegation blieb den Fürthern dennoch nicht erspart.
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