Der FC Barcelona dominiert die aktuelle Saison unter Trainer Hansi Flick nach Belieben. Angeführt vom amtierenden Weltmeister Rodri reisen die Katalanen mit einer makellosen Bilanz zum Champions-League-Kracher nach Frankreich. Wie die Sportschau berichtet, wartet am Dienstagabend ein echter Härtetest gegen den Titelverteidiger Paris Saint-Germain.

Fabelhafte Passquoten und eine weiße Weste

Die nackten Zahlen des jüngsten Auftritts in La Liga unterstreichen die Dominanz des neuen Mittelfeld-Strategen. Beim 5:2-Erfolg gegen Betis Sevilla brachte der Spanier 126 seiner 129 Pässe zum Mitspieler, darunter alle zehn langen Bälle. Er trug sich bei diesem souveränen Auftritt zudem selbst in die Torschützenliste ein.

Für das Team von Hansi Flick war es bereits der neunte Sieg im neunten Saisonspiel. Da Rodri bei acht dieser Erfolge sowie in den beiden bisherigen Partien der Königsklasse auf dem Rasen stand, weist er eine persönliche Siegquote von 100 Prozent auf. Den Katalanen verleiht er jene Stabilität, die dem Klub in den vergangenen Jahren auf internationaler Bühne oft fehlte.

Demut vor dem Titelverteidiger

Am Dienstagabend um 21 Uhr tritt der FC Barcelona nun auswärts in Paris an. Angesichts dieser Aufgabe verlangt der Taktgeber von seinen Kollegen absolute Demut auf dem Platz. Rodri ordnete die Franzosen öffentlich als derzeitige Benchmark im europäischen Fußball ein.

Diese Einschätzung stützt sich auf die jüngsten Ergebnisse der Pariser. Der amtierende Titelverteidiger gewann in der vergangenen Woche mit 4:2 bei Manchester City. Rodris ehemaliger Klub startete zuvor ebenfalls mit einer perfekten Siegquote in die Premier League, unterlag den Franzosen im direkten Duell jedoch deutlich.

Vom Kreuzbandriss zur Weltmeisterschaft

Dass der Spanier die Katalanen aktuell derart unbeschwert anführt, folgt auf eine schwere Verletzungshistorie. Nach einem Kreuzbandriss zu Beginn der Saison 2024/25 rutschte Manchester City ohne ihn in eine sportliche Krise mit vier Niederlagen in Serie. Er kämpfte sich jedoch zurück und holte im darauffolgenden Frühjahr nach seiner Genesung noch den FA Cup sowie den Ligapokal nach Manchester.

Bei der Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika feierte er schließlich den Titel mit Spanien und sicherte sich die Auszeichnung als bester Spieler des Turniers. Mit dieser individuellen Klasse soll er dem FC Barcelona nun helfen, nach der schweren Prüfung in Paris auch den kurz darauf anstehenden Clásico siegreich zu gestalten.

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