Am dritten Spieltag der reformierten Champions League stehen gleich drei Vereine aus der Bundesliga vor enormen Hürden. Der VfB Stuttgart, RB Leipzig und der FC Bayern München treffen in dieser Woche auf Gegner aus dem höchsten Lostopf. Während die Münchner eine positive Bilanz gegen Europas Elite aufweisen, wartet der Rest der Liga auf den großen Durchbruch.

Stuttgarter Höhenflug trifft auf spanische Härte

In der europäischen Königsklasse grüßt der VfB Stuttgart aktuell von ganz oben. Mit sechs Punkten aus den ersten zwei Spielen führen die Schwaben die Tabelle der deutschen Teilnehmer an, während sie in der Bundesliga derzeit auf dem 13. Platz feststecken. Am Dienstag genießt die Mannschaft nun Heimrecht gegen Atlético Madrid. Gegen die Spanier aus dem ersten Lostopf soll die makellose Ausbeute auf internationalem Rasen verteidigt werden.

Bislang blieben Erfolge gegen Teams der höchsten Kategorie allerdings aus. In den bisherigen zwei Duellen der Ligaphase gegen Kontrahenten aus Topf eins kassierte Stuttgart zwei Niederlagen. Einem 1:3 bei Real Madrid folgte ein 1:4 gegen Paris Saint-Germain. Ein Heimsieg am Dienstag wäre demnach ein Novum für die Schwaben in der europäischen Eliteliga.

Münchner Dominanz und Leipzigs Mammutaufgabe

Einen Tag später rücken der FC Bayern und RB Leipzig in den Fokus. Die Münchner empfangen den FC Arsenal und wollen ihre starke Historie gegen internationale Schwergewichte untermauern. Der aktuelle Tabellenführer der Bundesliga gewann drei seiner bisherigen vier Duelle gegen Kontrahenten aus Lostopf eins. Einzig beim FC Barcelona musste der deutsche Rekordmeister eine deutliche 1:4-Niederlage einstecken.

Zeitgleich reist RB Leipzig zum Rekordsieger des Wettbewerbs. Die Sachsen treten auswärts bei Real Madrid an und stehen vor der schwierigen Aufgabe, die magere deutsche Ausbeute gegen die Top-Klubs aufzubessern. Abgesehen von den Bayern und Bayer Leverkusen, das im Vorjahr mit 2:0 bei Manchester City gewann und in dieser Saison in der Europa League antritt, tut sich die deutsche Beletage gegen die Spitzenteams schwer.

Dortmunder Schwäche und der Blick auf das Achtelfinale

Auch Borussia Dortmund teilt das Schicksal der sieglosen Vereine gegen die höchste europäische Kategorie. In den vergangenen beiden Jahren kassierte der BVB in vier Spielen gegen Teams aus Lostopf eins vier Niederlagen bei einem Torverhältnis von 5:14. Die Westfalen bestreiten am sechsten Spieltag gegen Inter Mailand den letzten Vergleich eines deutschen Klubs mit einem nominell überlegenen Gegner in der aktuellen Runde.

Sämtliche Partien der Bundesligisten gegen Topf-eins-Teams sind auf die Spieltage drei bis sechs terminiert. Erfolge in diesen direkten Duellen sind von großer Bedeutung, um sich nach dem achten Spieltag am 27. Januar unter den besten acht Mannschaften zu platzieren. Nur diese Ränge garantieren den direkten Einzug in das Achtelfinale der Champions League.

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