FC Bayern und VfB Stuttgart fordern Europas Elite in der Champions League
Drei Bundesligisten treffen am dritten Spieltag der Champions League auf Gegner aus dem ersten Lostopf der Königsklasse.
Borussia Dortmund erlebt eine sportliche Woche zum Vergessen. Nach einem verspielten Vorsprung in der Bundesliga und einer überraschenden Niederlage in der Champions League hagelt es Kritik. Der ehemalige Nationalspieler Mario Basler nimmt dabei besonders BVB-Cheftrainer Niko Kovac für seine Rotationspolitik ins Visier.
Der Negativlauf der Westfalen begann mit einem bitteren Unentschieden gegen Werder Bremen, bei dem ein 2:0-Vorsprung aus der Hand gegeben wurde. Daraufhin hofften die Verantwortlichen auf Wiedergutmachung in der Champions League beim FK Bodö/Glimt. Doch am norwegischen Polarkreis kassierte eine stark veränderte BVB-Elf eine 0:1-Niederlage gegen den Außenseiter.
Für Mario Basler war die dargebotene Leistung unentschuldbar. In seinem Podcast „Basler ballert“ warf der Ex-Profi der Mannschaft eine unzureichende Mentalität vor und betonte, dass er in der Königsklasse schlichtweg mehr erwarte. Der Ex-Nationalspieler erinnerte daran, dass die Skandinavier bereits in der vergangenen Saison europäisch auf sich aufmerksam gemacht hatten und keinesfalls unterschätzt werden durften.
Im Zentrum der harschen Kritik steht die Aufstellung von Niko Kovac. Der Cheftrainer hatte sein Team im Vergleich zum Bundesliga-Wochenende auf gleich fünf Positionen umgebaut. Basler rügte diese Maßnahme zur Belastungssteuerung unmissverständlich: „Ich finde, diese Spiele musst du mit voller Kapelle angehen. Guck, dass du in Führung gehst mit ein oder zwei Toren und wechsel dann.“
Der Übungsleiter der Schwarz-Gelben stellte sich nach dem Abpfiff schützend vor seine Spieler und übernahm die Verantwortung für das Resultat. „Das hat nicht geklappt. Das nehme ich dann auch auf meine Kappe“, erklärte der Deutsch-Kroate. Gleichzeitig monierte er, dass ihm bei den eingesetzten Profis die Leidenschaft gefehlt habe.
Am darauffolgenden Samstag reagierte der Trainerstab und schickte beim Gastspiel gegen Union Berlin wieder zahlreiche Stammkräfte auf den Rasen. Die erhoffte Trendwende blieb in Köpenick jedoch aus, da die Partie mit einer mageren Nullnummer endete. Damit steht der Revierklub vor den kommenden Aufgaben unter wachsendem Erfolgsdruck.
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