11

Marc-André ter Stegen steht beim FC Barcelona vor dem Aus. Nun heizt der deutsche Nationalkeeper mit einem Urlaubsgruß aus dem Baskenland die Spekulationen um einen Wechsel zum Ligakonkurrenten Real Sociedad San Sebastian mächtig an.

Kaffee-Post weckt Wechsel-Fantasien

Eigentlich besitzt Marc-André ter Stegen bei den Katalanen noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2028. Dass der 34-Jährige jedoch jemals wieder für den spanischen Top-Klub zwischen den Pfosten stehen wird, gilt nach den jüngsten Entwicklungen als nahezu ausgeschlossen. Nun hat der Schlussmann selbst für frischen Wind in der Gerüchteküche gesorgt: Auf Instagram teilte der Kaffee-Liebhaber ein Foto eines Regals aus einem Lokal und versah den Schnappschuss mit den vielsagenden Worten „San Sebastian mornings“.

Passend zum Thema

In den spanischen Medien schrillen bei diesem Standortwechsel die Alarmglocken. Der dort ansässige Erstligist Real Sociedad ist dem Vernehmen nach akut auf der Suche nach einer neuen Nummer eins für die kommende Spielzeit.

Tauschgeschäft zwischen Barca und den Basken im Raum

Die aktuelle Torwartsituation bei Real Sociedad bietet reichlich Raum für ein größeres Transfer-Beben. Zwar ist Alex Remiro, der noch bis 2027 vertraglich gebunden ist, seit Jahren gesetzt, während Backup Unai Marrero meist nur im Pokal zum Zug kommt. Allerdings wird ausgerechnet Remiro aktuell als potenzieller Neuzugang und Backup-Kandidat beim FC Barcelona gehandelt. Ein spektakuläres Tauschgeschäft zwischen den beiden spanischen Traditionsvereinen könnte somit die Torwart-Baustellen beider Klubs auf einen Schlag lösen.

Matarazzo wünscht sich deutschen Torwart

Ein weiteres Puzzleteil, das für einen Deal spricht: Mit Pellegrino Matarazzo sitzt ein ehemaliger Bundesliga-Trainer auf der Trainerbank der Basken. Übereinstimmenden spanischen Medienberichten zufolge hat der Ex-Stuttgarter die Klubführung explizit um die Verpflichtung eines neuen Torhüters gebeten – im Idealfall mit deutscher Herkunft. Ter Stegen würde exakt in dieses Anforderungsprofil passen.

Barca-Zukunft ausgeschlossen: Gehalt als Transfer-Hürde

Klar ist, dass der Ex-Gladbacher in Barcelona keine sportliche Perspektive mehr besitzt. Bereits in der Vorsaison wurde der Torhüter aussortiert und im Winter an den FC Girona verliehen. Dort absolvierte er lediglich zwei Pflichtspiele, bevor ihn eine schwere Verletzung ausbremste und er auf die Zuschauerränge verbannt wurde.

Ein endgültiger Abschied aus Barcelona ist jedoch vor allem eine finanzielle Frage. Ter Stegen verfügt über einen äußerst lukrativen Vertrag. Bei einem festen Transfer müsste der Routinier wohl deutliche Gehaltseinbußen in Kauf nehmen. Sollte es hier zu keiner Einigung kommen, bleibt eine erneute Leihe das wahrscheinlichste Szenario für den anstehenden Transfersommer.

Verwandte Beiträge

Warum Sportwetten-Magazin vertrauen?