Der FC Bayern München wird das Bundesliga-Spitzenspiel gegen den SC Freiburg am Sonntag planmäßig bestreiten. Nach dem Zusammenbruch von Cheftrainer Vincent Kompany stand eine Absage der Profi-Partie laut Sportvorstand Max Eberl nicht zur Debatte. Die Verantwortlichen reagierten jedoch bei der Zweitvertretung anders.

Schock für U23-Spieler: Regionalliga-Partie verlegt

Am Freitag hatte sich Kompany die Trainingseinheit der Bayern-Amateure angesehen, als der Belgier vor den Augen der Nachwuchsspieler zusammenbrach. Max Eberl erklärte am Samstag auf der Spieltagspressekonferenz, dass die 17- und 18-jährigen Talente die Situation hautnah miterlebt haben. Die Spieler seien laut dem 53-Jährigen menschlich überfordert gewesen. Daraufhin einigten sich die Münchner mit dem Bayerischen Fußballverband sowie dem Gegner DJK Vilzing auf eine rasche Verschiebung der eigentlich für Samstagmittag angesetzten Regionalliga-Partie.

Assistent Danks übernimmt das Team

Bei den Profis wurde ein Ausfall des Duells gegen Freiburg am Sonntag (17:30 Uhr) hingegen nicht in Erwägung gezogen. Die Mannschaft werde bis zu Kompanys vollständiger Genesung von Assistent Aaron Danks betreut. Die Spieler der ersten Mannschaft seien in alle Prozesse involviert. Eberl betonte den starken Zusammenhalt der Gruppe und machte gleichzeitig klar, dass sich der deutsche Rekordmeister aktuell in keiner normalen Phase befinde.

Gesundheitliche Rückschläge prägen den FC Bayern

Die Münchner müssen derzeit weitere personelle Schicksalsschläge verkraften. Jamal Musiala machte nach mehrfachen Zusammenbrüchen auf dem Platz zu Saisonbeginn eine neurologische Dysfunktion öffentlich. Joshua Kimmich fehlt der Mannschaft aktuell wegen eines Trauerfalls in der Familie. Das Allerwichtigste sei für den Verein momentan schlichtweg die Gesundheit, hob Eberl hervor. Der Sportvorstand versicherte, dass der FC Bayern in dieser herausfordernden Zeit füreinander da sei, ganz egal, um wen es gehe.

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