PSG verpatzt Bayern-Generalprobe: Nur 2:2-Remis gegen FC Lorient
Paris Saint-Germain kommt mit einer B-Elf nicht über ein 2:2 gegen Lorient hinaus und strauchelt vor dem Bayern-Duell.
Eduard Geyer hat nach dem beeindruckenden 6:1-Auswärtserfolg des FC Bayern München bei Atalanta Bergamo scharfe Kritik an Borussia Dortmund geübt. Die 81-jährige Trainer-Ikone bemängelt das internationale Auftreten der Bundesliga-Verfolger und sieht einen enormen Qualitätsunterschied zum deutschen Rekordmeister.
Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League haben die Münchner ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Mit einem dominanten 6:1-Kantersieg fegte das Team über den Serie-A-Klub Atalanta Bergamo hinweg und kann die Planungen für das Viertelfinale aufnehmen. Genau an dieser Hürde in Norditalien war Borussia Dortmund noch in der Zwischenrunde krachend gescheitert.
Diese Diskrepanz veranlasste Eduard Geyer zu einer harten Analyse. In einem Gastbeitrag für den Kicker lobte er den FC Bayern, der den deutschen Fußball seit Jahren international hervorragend vertrete. Gleichzeitig stellte er fest, dass der Qualitätsunterschied dahinter in der Bundesliga enorm groß sei. Neben dem BVB zielte diese Kritik wohl auch auf Eintracht Frankfurt ab, die sich bereits in der Ligaphase frühzeitig aus dem Wettbewerb verabschiedet hatten.
Besonders die Art und Weise des Dortmunder Ausscheidens lässt Geyer keine Ruhe. Die Klarheit des Münchner Erfolgs habe ihn nicht überrascht. Vielmehr müsse man sich fragen, was eine Runde zuvor mit den Dortmundern los gewesen sei, dass die Mannschaft an gleicher Stelle mit 1:4 so dramatisch untergehen konnte.
Die Schwarz-Gelben waren nach einem 2:0-Heimsieg mit besten Voraussetzungen nach Italien gereist. Im Rückspiel lief bei den Westfalen jedoch kaum noch etwas zusammen. In der Nachspielzeit kassierte das Team schließlich den entscheidenden vierten Gegentreffer per Strafstoß und verspielte die Achtelfinal-Teilnahme völlig unnötig.
Auch auf nationaler Ebene bestätigt sich die von Geyer angesprochene Lücke. Nach 26 absolvierten Spieltagen führt der Spitzenreiter aus München die Tabelle mit deutlichen neun Punkten Vorsprung an. Die aktuelle Saison droht für die Borussia somit einmal mehr ohne Titel zu enden.
Ein kleiner Trost bleibt dem BVB: Am vergangenen Wochenende konnte der Rückstand zumindest minimal verkürzt werden. Während die Münchner beim 1:1 gegen Bayer Leverkusen wichtige Punkte liegen ließen, sicherte sich Dortmund einen ungefährdeten 2:0-Heimerfolg gegen den FC Augsburg. Dennoch bleibt die Aufgabe bestehen, die von Eduard Geyer schonungslos aufgedeckten Qualitätsunterschiede langfristig zu minimieren.
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