Der FC Bayern München treibt die Kaderplanung für den kommenden Sommer intensiv voran und hat dabei Anthony Gordon von Newcastle United ins Visier genommen. Der englische Nationalspieler soll mit sofortiger Wirkung zur neuen Saison verpflichtet werden, um durch seine enorme Vielseitigkeit gleich mehrere Baustellen in der Offensive des deutschen Rekordmeisters zu schließen.

Ein Allrounder für die Münchner Offensive

Trotz der beeindruckenden offensiven Schlagkraft, die die Münchner zuletzt im Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid auf den Rasen brachten, sucht die sportliche Leitung nach frischem Blut. Im Zentrum der Überlegungen steht dabei die enorme Flexibilität des Wunschspielers. Der pfeilschnelle Offensivmann aus der Premier League ist als idealer Ersatz für Luis Diaz auf der linken Außenbahn eingeplant.

Darüber hinaus ergibt sich im Sturmzentrum akuter Handlungsbedarf. Da die Leihe von Nicolas Jackson am Saisonende ausläuft, benötigt der Verein dringend eine verlässliche Alternative zu Torgarant Harry Kane. Gordon bringt exakt dieses Profil mit und kann bei Bedarf auch auf dem rechten Flügel agieren. An der Säbener Straße sieht man in dem Briten keinen reinen Ergänzungsspieler, sondern einen echten Herausforderer für die etablierten Kräfte. Diese sportliche Perspektive soll intern auch das zu erwartende massive Preisschild rechtfertigen.

Ablösepoker und namhafte Konkurrenz aus England

Die finanzielle Machbarkeit des Transfers ist aktuell die größte Hürde. Momentan klaffen die Vorstellungen beider Vereine noch weit auseinander. Während die Bayern-Führung bereit ist, rund 60 Millionen Euro für den Flügelstürmer auf den Tisch zu legen, erhoffen sich die Verantwortlichen in Nordengland eine Ablösesumme von über 90 Millionen Euro.

Erste konkrete Gespräche zwischen München und dem Spielerlager haben bereits stattgefunden. Ein direkter Austausch mit seinem aktuellen Arbeitgeber steht hingegen noch aus. In Newcastle gibt man sich derweil gelassen, obwohl das Financial Fairplay die Situation verändern könnte. Sollte der Klub das internationale Geschäft verpassen, könnte akuter Verkaufsdruck entstehen. Ein Selbstläufer wird der Deal für die Bayern dennoch nicht: Mit dem FC Arsenal und dem FC Liverpool lauern zwei finanzstarke Kontrahenten auf ihre Chance, die den geforderten Wunschpreis mutmaßlich ohne große Probleme stemmen könnten.

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