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Der FC Bayern München ist offenbar gesprächsbereit, wenn es um einen vorzeitigen Abschied von Minjae Kim geht. Der südkoreanische Nationalspieler hat das Interesse mehrerer internationaler Top-Klubs geweckt, allen voran Manchester United scheint den Verteidiger genau zu beobachten.

Schwerer Stand in München und ein klares Preisschild

Obwohl Minjae Kim noch einen gültigen Vertrag bis 2028 an der Säbener Straße besitzt, gilt der 29-Jährige beim deutschen Rekordmeister nicht mehr als unverkäuflich. Aktuell muss sich der Defensivspezialist im System der Münchner zumeist hinter Jonathan Tah und Dayot Upamecano anstellen. Wie aus Medienberichten hervorgeht, haben die Verantwortlichen des FC Bayern München dem Vernehmen nach ein Preisschild von 20 bis 25 Millionen Euro für den Innenverteidiger festgelegt.

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Ein potenzieller Transfer bringt jedoch finanzielle Hürden mit sich. Der Abwehrspieler verdient in München aktuell einen zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr. Entsprechend klare Gehaltsvorstellungen hat der Ex-Neapolitaner bei einem möglichen Vereinswechsel, auch wenn er sich in der bayerischen Landeshauptstadt grundsätzlich wohlfühlt.

Premier League oder Serie A? Internationale Klubs in Lauerstellung

An prominenten Interessenten mangelt es dem Routinier nicht. Besonders Manchester United aus der Premier League soll den Südkoreaner bereits seit längerer Zeit intensiv scouten. Die laufende Weltmeisterschaft 2026 bietet den Red Devils ideale Gelegenheiten, den Spieler auf höchstem Niveau zu bewerten. Beim erfolgreichen 2:1-Auftaktsieg der Südkoreaner gegen Tschechien stand Kim im mexikanischen Guadalajara die vollen 90 Minuten auf dem Platz und untermauerte seine internationale Klasse.

Neben dem englischen Rekordmeister blickt auch Juventus Turin aus der Serie A auf den erfahrenen WM-Fahrer. Zudem sollen namentlich nicht genannte Spitzenklubs aus der Türkei die Situation genau verfolgen.

Für den FC Bayern München wäre ein Abgang das Ende einer intensiven Zusammenarbeit. Der Abwehrhüne war im Sommer 2023 für rund 50 Millionen Euro von der SSC Neapel nach Deutschland gewechselt. Seitdem hat er beachtliche 116 Pflichtspiele für den Klub absolviert – so viele wie für keinen anderen Verein in seiner bisherigen Profikarriere.

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