Nach dem 2:2-Unentschieden gegen Borussia Dortmund wächst das Verletztenlager beim FC Bayern München drastisch. Mit Ismael Saibari, Serge Gnabry und Michael Olise beklagt der Rekordmeister nach dem Wochenende drei neue Ausfälle in der Offensive.

Der ehemalige Nationalspieler Steffen Freund schlägt aufgrund dieser Entwicklung Alarm. Er warnt die Münchner vor einer sportlichen Krise und fordert ein Umdenken auf dem Transfermarkt.

Engpass vor dem Duell mit Atlético Madrid

Die Verletzungssorgen konzentrieren sich beim FC Bayern vollständig auf den Offensivbereich. Während sich Saibari und Gnabry in das Langzeit-Lazarett verabschieden, hat es Olise immerhin weniger schwer erwischt. Da mit Luis Díaz und Jamal Musiala bereits zwei weitere Schlüsselspieler fehlen, gehen dem Klub die Alternativen aus.

Gegenüber RTL und Sky ordnete Steffen Freund die Situation als dramatisch ein. Die personelle Lage verschärfe das Problem vor den kommenden Aufgaben zusätzlich:

„Der Trainer ist nicht da, viele Verletzte, drei Verletzungen kommen dazu, alle im Offensivbereich. Díaz ist schon verletzt, Musiala ist schon verletzt … und jetzt geht’s zu Atlético Madrid. Selbst bei einer Mannschaft wie Bayern München sieht man, wie gefährlich so eine Situation sein kann.“

Wintertransfers als notwendiger Ausweg

Der Kader der Münchner umfasst aktuell 23 Spieler und ist laut Freund damit relativ klein. Während die Mannschaft im vergangenen Jahr mit dieser Breite gut funktionierte, droht laut dem Experten nun ein personeller Engpass. Der Ex-Profi sieht die Lösung daher in neuen Verpflichtungen und rät den Verantwortlichen, den Markt im Januar und Februar intensiv zu prüfen.

Eigentlich sah der interne Transferplan lediglich die Suche nach einem Backup für den verletzten Díaz vor. Die Ausfälle der vergangenen Tage setzen die Münchner nun unter Zugzwang. Um in den kommenden Monaten auf allen Hochzeiten wettbewerbsfähig zu bleiben, könnte der Klub gezwungen sein, einen größeren Betrag für sofortige Verstärkungen zu investieren.

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