FC Bayern verliert 4:5 bei PSG im historischen Champions-League-Drama
Der FC Bayern verliert ein unglaubliches Halbfinal-Hinspiel der Champions League bei PSG mit 4:5 und bangt ums Finale.
Luis Diaz hat sich beim FC Bayern München in den entscheidenden Saisonwochen zur absoluten Schlüsselfigur entwickelt. Der Kolumbianer, der im vergangenen Sommer erst als dritte Option an die Isar wechselte, überzeugte zuletzt beim spektakulären Champions-League-Krimi gegen Paris Saint-Germain und bringt seine anfänglichen Kritiker endgültig zum Schweigen.
Dass die Münchner über eine unersättliche Mentalität verfügen, bewiesen sie am denkwürdigen Dienstagabend im Pariser Prinzenpark. Beim atemberaubenden Halbfinal-Hinspiel der Champions League, das mit 4:5 endete, riss der 29-Jährige das Spiel von der ersten Minute an förmlich an sich. Der quirlige Offensivspieler ackerte wie ein wilder Stier, schnappte sich Bälle und suchte mutig das Dribbling.
Passenderweise holte der kolumbianische Nationalspieler mit vollem Körpereinsatz den Elfmeter zum zwischenzeitlichen 1:0 heraus und markierte in der 68. Minute den enorm wichtigen Treffer zum 4:5-Endstand. Besonders in direkten Duellen ist der pfeilschnelle Flügelflitzer derzeit kaum vom Ball zu trennen.
Ein Rückblick auf den turbulenten Transfersommer zeigt, warum der Aufstieg des Südamerikaners so bemerkenswert ist. Nachdem Wunschspieler wie Florian Wirtz und Nick Woltemade absagten und Identifikationsfiguren wie Thomas Müller sowie Leroy Sané den Verein verließen, klaffte eine große Lücke im offensiven Maschinenraum des Rekordmeisters. Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund reagierten und eisten den Angreifer für rund 70 Millionen Euro vom FC Liverpool los.
Der drittteuerste Einkauf der Vereinsgeschichte wurde von Experten zunächst kritisch beäugt. Die Kombination aus einer üppigen Ablösesumme und seinem Alter weckte bei einigen Beobachtern unweigerlich Erinnerungen an den wenig erfolgreichen Transfer von Sadio Mané, der in München nie wirklich Fuß fassen konnte.
Doch die sportliche Leitung behielt recht und verteidigte den Deal von Beginn an vehement. Eberl lobte bereits bei der Vorstellung das Tempo, die Torgefahr, die Qualitäten im Eins-gegen-eins und die hohe Verlässlichkeit des Neuzugangs. Genau diese Attribute bringt der Offensivstar nun konstant auf den Rasen.
Bereits bei seinem ersten Einsatz im Supercup sowie an den ersten drei Bundesliga-Spieltagen trug er sich in die Torschützenliste ein. Nun, in der heißen Phase der Superlativ-Saison, beweist er endgültig, dass er weit mehr ist als nur eine teure Alternative. Luis Diaz ist der entscheidende Transfer der Saison.
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