FC Bayern verlängert mit Max Eberl: Aufsichtsrat gibt grünes Licht
Der FC Bayern bindet Sportvorstand Max Eberl nach einer überzeugenden Transferphase langfristig über das Jahr 2027 hinaus.
Max Eberl steht beim FC Bayern München unmittelbar vor einer vorzeitigen Vertragsverlängerung bis voraussichtlich 2029. Wie übereinstimmende Medienberichte vermelden, soll der Aufsichtsrat des deutschen Rekordmeisters dem neuen Arbeitspapier in Kürze zustimmen. Doch hinter den Kulissen an der Säbener Straße schwelt laut Insidern weiterhin eine Diskussion um das Verhältnis zu Sportdirektor Christoph Freund.
Obwohl auch der Kontrakt des österreichischen Sportdirektors über das Jahr 2027 hinaus verlängert werden soll, gibt es beim Branchenprimus offenbar Bedenken. Laut Recherchen des Fachmagazins kicker muss das mächtige Gremium vor den finalen Unterschriften noch klären, ob die Zusammenarbeit zwischen dem Sportvorstand und dem Sportdirektor langfristig wirklich reibungslos funktionieren kann. Bereits im Frühjahr machten Gerüchte die Runde, das Duo gleiche intern eher einer Zwangsehe als einem harmonischen Führungsgespann.
Zwar hatte Christoph Freund in der Vergangenheit Differenzen mit dem 52-jährigen Eberl öffentlich zurückgewiesen, doch die Spannungen scheinen nicht vollständig ausgeräumt zu sein. Den aktuellen Berichten zufolge sei der Verein in dieser zentralen Personalfrage in verschiedene Lager gespalten. Die Führungsetage in München ist sich der Gefahr bewusst, dass diese Konstellation in Zukunft für neue Unruhe sorgen könnte – ein Szenario, das der ohnehin oft turbulente Klub gerade in entscheidenden sportlichen Phasen vermeiden möchte.
Während die Zukunft des erst im März 2024 installierten Max Eberl durch das baldige grüne Licht des Aufsichtsrats als gesichert gilt, muss sich sein Kollege wohl noch etwas gedulden. Die finale Entscheidung über die Vertragsverlängerung von Freund obliegt nämlich nicht dem Aufsichtsrat, sondern dem Vorstand des FC Bayern. Ungeachtet der offenen Fragen beweisen die Münchner mit der anstehenden Eberl-Unterschrift ihren Willen, nach unruhigen Monaten endlich wieder auf personelle Kontinuität in der Chefetage zu setzen.
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