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Wenige Tage vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison stellt der FC Bayern München offenbar die Weichen für die langfristige Zukunft seiner Führungsspitze. Am Dienstag kommt der Aufsichtsrat an der Säbener Straße zusammen, um über die Verträge von CEO Jan-Christian Dreesen, Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund zu beraten.

Wie die „Münchner Abendzeitung“ berichtet, gibt es bei allen drei Verantwortlichen eine klare Tendenz zur baldigen Vertragsverlängerung. Ein personeller Umbruch auf der Führungsebene des deutschen Rekordmeisters bleibt demnach aus.

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Keine Zweifel an CEO Dreesen

Intern gilt die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Jan-Christian Dreesen als völlig unumstritten. Der aktuelle Vertrag des Vorstandsvorsitzenden besitzt noch eine Gültigkeit bis 2027. Laut Angaben der „AZ“ geht es in den anstehenden Gesprächen lediglich um die Laufzeit des neuen Arbeitspapiers.

Zur Debatte steht offenbar eine Ausweitung um zwei oder drei weitere Jahre. Der Aufsichtsrat stellt sich in dieser Personalie dem Vernehmen nach geschlossen hinter den 56-Jährigen, der den Posten im vergangenen Jahr übernommen hatte.

Rückhalt für Eberl nach Transferperiode

Auch bei Sportvorstand Max Eberl deuten die Zeichen klar auf Verbleib. Nachdem er vor einigen Wochen noch öffentlich von Ehrenpräsident Uli Hoeneß angezählt wurde, hat sich die Stimmung in München zuletzt gedreht. Hoeneß lobte kürzlich eine „perfekte Transferperiode“ der sportlichen Leitung.

Zwar gibt es offenbar harte Bedingungen für eine Vertragsverlängerung von Max Eberl, dennoch hat sich laut dem Zeitungsbericht mittlerweile eine Mehrheit im Aufsichtsrat auf seine Seite geschlagen. Ein völlig einstimmiges Votum der Gremiumsmitglieder liegt für den Sportvorstand demnach aber noch nicht vor.

Freund bleibt trotz Distanz zu Eberl

Das Führungstrio wird durch Sportdirektor Christoph Freund komplettiert, dessen Arbeitspapier ebenfalls bis 2027 datiert ist. Über seine Personalie entscheidet formal zwar der Vorstand und nicht der Aufsichtsrat, dennoch steht das Thema am Dienstag auf der gemeinsamen Agenda.

Die Tageszeitung berichtet in diesem Zusammenhang von einem „eher kühlen“ Verhältnis zwischen Freund und Eberl. Den jüngsten Entscheidungen und dem Erfolg abseits des Platzes habe diese berufliche Distanz jedoch nicht geschadet. Da stichhaltige Gründe für eine Trennung fehlen, wird der Sportdirektor dem Verein aller Voraussicht nach erhalten bleiben. Damit starten die Münchner Verantwortlichen mit gestärktem Rücken in die neue Spielzeit.

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