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Der Aufsichtsrat des FC Bayern München entscheidet am 25. August über die vorzeitige Vertragsverlängerung von Sportvorstand Max Eberl bis 2029. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge gilt die Zustimmung des Gremiums als Formsache. Die Unterschrift ist allerdings an klare interne Bedingungen geknüpft, die den Kompetenzbereich des 52-Jährigen spürbar verändern.

Neue Aufgabenverteilung am FCB-Campus

Um das neue Arbeitspapier zu erhalten, musste der langjährige Manager laut Informationen der tz weitreichende Zugeständnisse machen. Die Hoheit über den Bayern-Campus wandert demnach ab sofort zu Sportdirektor Christoph Freund und Jochen Sauer, dem Direktor für Nachwuchsentwicklung. Trotz zuletzt berichteter interner Zweifel am Duo Eberl und Freund ordnet der Rekordmeister die Verantwortlichkeiten im Nachwuchsbereich damit eindeutig neu.

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Trennung von Chefscout Nils Schmadtke beschlossen

Eine weitere, unverhandelbare Forderung der Münchner Chefetage betrifft das Scouting-Ressort. Der Verein verlangt die Trennung von Eberls engem Vertrauten und aktuellem Chefscout Nils Schmadtke spätestens zum Auslaufen von dessen derzeitigem Vertrag im Jahr 2027.

Diese Entwicklung birgt eine gewisse Brisanz. Noch vor Kurzem hatte sich Eberl gegenüber der Abendzeitung energisch gegen entsprechende Gerüchte gewehrt. Er betonte, Schmadtke besitze genau wie er selbst noch ein Jahr Vertrag und forderte, Menschen nicht zu diffamieren. Diese mediale Diskussion sei ihm eine Spur zu viel gewesen, stellte der Sportvorstand damals klar.

Aufsichtsrat ebnet den Weg bis 2029

Wenn das neunköpfige Kontrollgremium zusammentritt, wird ungeachtet dieser Hintergrundgeräusche ein positiver Beschluss erwartet. Wie Sky berichtet, hat Eberl den Großteil des Ausschusses durch seine bisherige Arbeit überzeugt. Das grüne Licht des Aufsichtsrats für das bis 2029 datierte Vertragswerk gilt an der Säbener Straße mittlerweile als Formalität. Eberls ursprünglicher Kontrakt beim FC Bayern lief noch bis 2027.

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