Manuel Neuer steht beim FC Bayern München offenbar vor seiner letzten Saison. Wie sich der deutsche Rekordmeister auf die Zeit nach dem Weltmeister von 2014 vorbereitet, nimmt bereits konkrete Formen an. Dabei winkt dem jungen Torhüter Jonas Urbig die Rolle als neue Nummer eins, während der Verein nach einem erfahrenen Vertreter sucht.

Urbig als feste Größe eingeplant

Nach Informationen von „Sky“ gehen die Münchner intern stark davon aus, dass Manuel Neuer seine aktive Karriere im kommenden Sommer beenden wird. Der Routinier hat zwar noch keine endgültige Entscheidung getroffen, doch ein Rücktritt gilt dem Bericht zufolge als das wahrscheinlichste Szenario. Die Torwartfrage an der Säbener Straße rückt damit in den Mittelpunkt der Planungen.

Die Nachfolge sieht keinen offenen Konkurrenzkampf vor. Der Branchenprimus verfolgt stattdessen die klare Strategie, Jonas Urbig das volle Vertrauen auszusprechen. Dem 23-Jährigen, der jüngst sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft feierte, wird demnach kein echter Herausforderer vor die Nase gesetzt. Der ehemalige Kölner soll den Status als unumstrittener Stammkeeper erben.

Lange Liste für den Backup-Posten

Die sportliche Führung sucht gezielt nach einem routinierten Ersatzmann, um den Youngster abzusichern. Das Profil ist laut dem TV-Sender klar definiert: Der neue Torhüter soll Stabilität sowie Führungsqualitäten mitbringen und sich klaglos in eine unterstützende Rolle einfügen. Für diesen Posten kursiert in München eine lange Liste an prominenten Kandidaten.

Der Bericht bringt neben Oliver Baumann (TSG Hoffenheim) auch Bernd Leno vom FC Fulham und Marvin Schwäbe vom 1. FC Köln ins Spiel. Die Überlegungen umfassen zudem weitere erfahrene Keeper wie Finn Dahmen (FC Augsburg), Lukas Hradecky (AS Monaco) und Kevin Trapp (Paris FC). Auch internationale Lösungen wie Nick Pope (Newcastle United), Juan Musso (Atletico Madrid), Koen Casteels (Al-Qadsiah), Rui Silva (Sporting) und Frederik Rönnow (Union Berlin) werden dem Vernehmen nach intern diskutiert.

Bislang hat der FC Bayern allerdings zu keinem der gehandelten Schlussmänner offiziell Kontakt aufgenommen. Die Verantwortlichen sondieren den Markt vorerst, um für den nahenden Start der Post-Neuer-Ära aufgestellt zu sein.

Verwandte Beiträge