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Der FC Bayern München hat nach einer herausragenden Saison die Wahl zum „Fußballer des Jahres“ dominiert. Bei der traditionellen Abstimmung des Sportmagazins „kicker“ sicherten sich die Münchner alle drei Hauptpreise. Stürmer Harry Kane, Trainer Vincent Kompany und Nationalspielerin Giulia Gwinn triumphierten in ihren jeweiligen Kategorien.

Harry Kane krönt seine persönliche Rekordsaison

Der englische Nationalspieler setzte sich bei der Wahl unter 659 stimmberechtigten Medienvertretern mit 272 Stimmen durch. Auf dem zweiten Platz folgte sein Münchner Teamkollege Michael Olise mit 203 Stimmen, während Deniz Undav vom VfB Stuttgart mit 61 Stimmen den dritten Rang belegte. Damit bestätigte der 33-Jährige seine Ausnahmestellung in der abgelaufenen Spielzeit.

Der Angreifer hatte zuvor bereits den Goldenen Schuh als bester Torjäger Europas erhalten. Am vergangenen Mittwoch nannte er die Spielzeit selbst die beste Saison seiner bisherigen Karriere. Während Bayern München und Harry Kane um eine neue Vertragslaufzeit ringen, rückt der Stürmer bei den Buchmachern nun auch als großer Favorit auf den Ballon d'Or in den Fokus.

Vincent Kompany deklassiert die Konkurrenz

In der Trainer-Kategorie fiel das Ergebnis sogar noch deutlicher aus. Der belgische Coach Vincent Kompany sicherte sich mit 314 Stimmen souverän den Titel „Trainer des Jahres“. Er distanzierte den Vorjahressieger Julian Schuster vom SC Freiburg, der 87 Stimmen erhielt, mit großem Abstand.

Schuster selbst erkannte die Leistung seines Kollegen ohne Umschweife an und nannte die Entscheidung mehr als verdient. Der Freiburger Trainer betonte, dass der Bayern-Coach im zurückliegenden Jahr Herausragendes geleistet habe. Die klare Wahl unterstreicht den enormen Einfluss des Belgiers auf das Münchner Spielsystem.

Giulia Gwinn überrascht nach Verletzungssorgen

Den historischen Erfolg des Rekordmeisters machte Giulia Gwinn perfekt. Die 27-Jährige gewann die Abstimmung zur „Fußballerin des Jahres“ mit 106 Stimmen knapp vor ihrer Vereinskollegin Klara Bühl (94) und Nationalspielerin Jule Brand (82). Im Vorjahr hatte sich Gwinn den ersten Platz noch mit Torhüterin Ann-Katrin Berger geteilt.

Die alleinige Auszeichnung kam für die Abwehrspielerin überraschend, da sie in der Vorsaison wiederholt mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Sie empfinde die Wahl als Ehre und Bestätigung für ihren Weg, gestand aber, absolut nicht damit gerechnet zu haben. Der dreifache Triumph bei der renommierten Auszeichnung untermauert die aktuelle sportliche Dominanz der Münchner auf allen Ebenen.

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