Florian Wirtz durchlebt beim FC Liverpool eine schwierige Phase. Während ein Wechsel zum FC Bayern München laut Aufsichtsrat Karl-Heinz Rummenigge ausgeschlossen ist, bringt der ehemalige DFB-Manager Oliver Bierhoff nun einen spanischen Topklub als nächstes Ziel für den Nationalspieler ins Gespräch.

Bierhoff rät zu Wiedersehen mit Flick

Seit seinem 125-Millionen-Euro-Transfer von Bayer Leverkusen im Sommer 2025 sucht der 23-Jährige in der Premier League nach seiner konstanten Topform, auch wenn Beobachter wie Mats Hummels ihm weiterhin überragende Statistiken zutrauen. Oliver Bierhoff sieht Wirtz dennoch als absoluten Weltklasse-Spieler, der nun seinen Fußabdruck hinterlassen müsse. In der „Bild“-Sendung „Die Lage der Liga“ betonte der Europameister von 1996, dass er dem Mittelfeldspieler Erfolge in weiteren Ländern zutraue.

Konkret nannte der 58-Jährige den FC Barcelona als ideales Umfeld. Unter Trainer Hansi Flick hätte der Offensivakteur laut Bierhoff den nötigen Platz und hervorragende fußballerische Mitspieler. Ob die Katalanen das finanzielle Paket stemmen könnten, bleibt allerdings fraglich. Bei den „Reds“ kassiert der Spielmacher dem Vernehmen nach rund 20 Millionen Euro pro Jahr.

FC Bayern München schließt Transfer aus

Trotz der anhaltenden Spekulationen ist eine Rückkehr in die Bundesliga zum Rekordmeister aktuell kein Thema. Karl-Heinz Rummenigge erteilte entsprechenden Gerüchten im Gespräch mit der „Abendzeitung“ eine klare Absage. Der Verein sei auf dieser Position mit Jamal Musiala, Serge Gnabry und Ismael Saibari bestens besetzt. Der Aufsichtsrat stellte klar, dass man für das Geld, das der Liverpool-Profi kosten würde, keinen vierten Spieler für dieselbe Rolle verpflichten müsse.

Wie die „Sport Bild“ berichtet, plant Wirtz ohnehin, die laufende Saison auf der Insel zu beenden. Sollte in den kommenden Monaten jedoch die erhoffte Leistungsexplosion beim 48-maligen Nationalspieler ausbleiben, gilt eine Trennung nicht als gänzlich ausgeschlossen. Als finanzstarke Alternativen in England gelten Manchester City, der FC Arsenal und der FC Chelsea, wenngleich der tatsächliche Bedarf dieser Klubs noch völlig offen ist.

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