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Oskar Pietuszewski weckt Begehrlichkeiten in der Fußball-Bundesliga. Der 17-jährige polnische Nationalspieler hat nach seinem starken Karrierestart beim portugiesischen Topklub FC Porto die Aufmerksamkeit des FC Bayern München und von Borussia Dortmund auf sich gezogen. Einer Verpflichtung des Offensivtalents steht jedoch ein massives finanzielles Preisschild im Weg.

Raketenhafter Aufstieg beim FC Porto

Erst Anfang des Jahres verließ der junge Angreifer seine Heimat Jagiellonia Bialystok, um den nächsten Karriereschritt in Portugal zu gehen. Der FC Porto ließ sich die Dienste des Toptalents rund acht Millionen Euro kosten und landete damit einen echten Transfercoup. In seinen ersten 15 Pflichtspielen für den portugiesischen Spitzenklub bewies der 17-Jährige sofort seine Klasse: Drei eigene Treffer und vier Torvorlagen stehen bereits auf seinem Konto. Diese beeindruckende Ausbeute brachte dem Youngster nicht nur den Durchbruch auf Vereinsebene, sondern bescherte ihm unlängst auch sein Debüt in der polnischen A-Nationalmannschaft.

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Die rasanten Entwicklungen des Offensivspielers sind auch den Scouts der deutschen Spitzenklubs nicht verborgen geblieben. Wie das Portal Sports Boom berichtet, haben sowohl Borussia Dortmund als auch der FC Bayern München ein Auge auf den pfeilschnellen Angreifer geworfen. Die Dortmunder Talentspäher sollen den Polen als makellos bewerten. Der ursprüngliche Plan der Schwarzgelben, das Talent günstig zu verpflichten und später gewinnbringend weiterzuverkaufen, dürfte sich jedoch zerschlagen haben. Die rasante Marktwertsteigerung macht den Dortmundern offenbar einen Strich durch die Rechnung.

Ganz anders stellt sich die Situation an der Säbener Straße dar. Während der BVB aufgrund der explodierenden Kosten aus dem Rennen auszuscheiden droht, zeigt sich der deutsche Rekordmeister fest entschlossen, bis zum Schluss um die Unterschrift des Spielers zu kämpfen. Dabei sieht sich der FC Bayern München starker Konkurrenz aus der Premier League ausgesetzt: Mit dem FC Arsenal, Manchester City und dem FC Chelsea buhlen gleich drei englische Schwergewichte um den aufstrebenden Star.

Mega-Klausel für den polnischen Nationalspieler geplant

Ein potenzieller Transfer wird für alle Interessenten zu einem kostspieligen Unterfangen. Der FC Porto weigert sich dem Vernehmen nach, Angebote unterhalb der festgelegten Ausstiegsklausel von 60 Millionen Euro überhaupt in Betracht zu ziehen. Die Portugiesen sitzen ohnehin am längeren Hebel: Der aktuelle Vertrag des Offensivkünstlers läuft noch bis 2029.

Um potenzielle Käufer weiter abzuschrecken und das Juwel langfristig zu binden, plant Porto bereits den nächsten strategischen Schachzug. An seinem 18. Geburtstag soll dem Polen ein neues Arbeitspapier vorgelegt werden, welches die festgeschriebene Ablösesumme auf astronomische 80 bis 100 Millionen Euro anheben würde. Ein Wechsel im kommenden Sommer gilt daher aktuell als sehr unwahrscheinlich.

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