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Der FC Chelsea plant vor dem nahenden Saisonstart einen beispiellosen personellen Kahlschlag. Unter dem neuen Cheftrainer Xabi Alonso wollen die Londoner mehr als eine komplette Mannschaft abgeben, um den drastisch aufgeblähten Kader zu verkleinern.

Radikaler Umbruch an der Stamford Bridge

Nach einer intensiven und kostspieligen Einkaufstour auf dem Transfermarkt stehen die Blues nun vor einem massiven logistischen Problem. Der aktuelle Profikader umfasst unfassbare 41 Spieler. Um auf dem Trainingsplatz fokussiert arbeiten zu können, hat die sportliche Leitung ein klares Ziel ausgegeben: Mit maximal 25 Profis soll die Mannschaft in die kommende Spielzeit starten. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass bis zu 16 Akteure den Hauptstadtclub zeitnah verlassen müssen.

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Laut Informationen der BBC hat der Verein bereits eine erste Maßnahme ergriffen und sieben Spieler auf eine interne Leih-Liste gesetzt. Hierbei handelt es sich primär um aufstrebende Talente, die an der Stamford Bridge aktuell keine regelmäßige Spielzeit garantiert bekommen. Chelsea möchte die Entwicklung dieser Youngster nicht blockieren, sie aber für die Zukunft weiter an sich binden.

Millionen-Ablösen und prominente Streichkandidaten

Deutlich endgültiger gestaltet sich die Situation bei neun weiteren Akteuren, die direkt auf der Verkaufsliste gelandet sind. Zwar sollen nicht alle Spieler um jeden Preis zwingend abgegeben werden, doch bei lukrativen Offerten sind die Londoner absolut gesprächsbereit. Ein Paradebeispiel dafür ist Enzo Fernandez. Sollte ein anderer Club die astronomische Summe von 120 Millionen Pfund für den argentinischen Nationalspieler bieten, würde sich Chelsea ernsthaft mit einem Abgang beschäftigen.

Definitiv keine Zukunft unter dem spanischen Trainer hat indes Nicolas Jackson. Den Ex-Bayern-Profi wollten die Londoner bereits im vergangenen Sommer abgeben und verliehen ihn samt Kaufoption nach München. Da der deutsche Rekordmeister jedoch nicht zuschlug, kehrte der Offensivmann nach England zurück. Obwohl kurzzeitig über eine neue Chance unter Alonso spekuliert wurde, ist diese Tür nun endgültig zu. Dieses harte Urteil betrifft auch Defensivkräfte wie Malo Gusto und Axel Disasi, die in den kommenden Wochen dringend für Bewegung auf der Einnahmenseite sorgen sollen.

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