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Maxence Lacroix wechselt vorbehaltlich des Medizinchecks von Crystal Palace zum FC Chelsea. Der französische Nationalspieler unterschreibt bei den Londonern einen langfristigen Vertrag bis 2032, der den Blues rund 61 Millionen Euro wert ist.

Chelseas historischer Kaufrausch unter Xabi Alonso

Für den FC Chelsea sind astronomische Ablösesummen auf dem Transfermarkt längst zur Gewohnheit geworden. Mit der Verpflichtung des 26-jährigen Innenverteidigers durchbrechen die Londoner unter ihrem neuen Cheftrainer Xabi Alonso zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte die 300-Millionen-Euro-Marke für Neuzugänge in einer einzigen Transferperiode. Das ohnehin üppige Portfolio an Neueinkäufen, angeführt von Rekordtransfer Morgan Rogers, wächst damit weiter an. Die Gesamtausgaben des investitionsfreudigen Hauptstadtklubs belaufen sich in diesem Sommer auf mindestens 318,4 Millionen Euro.

Geldregen für Zweitligist VfL Wolfsburg

Der lukrative Deal innerhalb der Premier League sorgt auch in Niedersachsen für strahlende Gesichter. Der VfL Wolfsburg, der den Abwehrspieler Anfang 2024 für 18 Millionen Euro nach England ziehen ließ, hatte sich eine kluge Weiterverkaufsbeteiligung gesichert. Der Bundesliga-Absteiger partizipiert mit 10 bis 15 Prozent an dem aktuellen Wechsel. Je nach genauer Auslegung der Klausel spült der Transfer den Wölfen zwischen 4,3 und 9 Millionen Euro in die Kassen. Für den Traditionsverein ist dies eine immens wichtige Finanzspritze.

Vom Rotsünder zur verlässlichen Defensiv-Kante

Der pfeilschnelle Franzose hat bei Crystal Palace eine bemerkenswerte Entwicklung hingelegt. Sein Marktwert schoss während seiner Zeit im Süden Londons von 20 auf stolze 50 Millionen Euro in die Höhe. In seinen 98 Einsätzen für die Eagles prägte er die erfolgreichste Ära der Klubgeschichte entscheidend mit. Er gewann nicht nur die Conference League, sondern reckte auch den FA Cup in den Himmel. Besonders auffällig ist seine sportliche Reife: Während er im Trikot der Wolfsburger in 130 Spielen noch sechsmal des Feldes verwiesen wurde, kassierte er in England lediglich eine einzige Rote Karte. Diese Konstanz brachte ihn bis in den Kader der Équipe Tricolore, für die er bei der Weltmeisterschaft in drei Partien auf dem Rasen stand.

Während der Defensivspezialist künftig an der Stamford Bridge aufläuft, blickt sein Ex-Klub Crystal Palace auf der Suche nach einem Ersatz offenbar bereits wieder nach Deutschland: Chrislain Matsima vom FC Augsburg gilt als heißer Kandidat für die Nachfolge.

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