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Der FC Chelsea hat auf dem Transfermarkt ein massives Ausrufezeichen gesetzt. Der englische Nationalspieler Morgan Rogers wechselt von Aston Villa an die Stamford Bridge. Mit einer Ablösesumme von umgerechnet rund 137,6 Millionen Euro wird der 23-Jährige zum teuersten Einkauf in der Vereinsgeschichte der Londoner.

Historische Dimensionen: Nur Isak war teurer

Die sportliche Leitung der Blues legt für den offensiven Mittelfeldspieler 117 Millionen Pfund auf den Tisch. In der Historie der Premier League durchbrachen damit erst zwölf Spieler die magische Marke von 100 Millionen Euro. Rogers verdrängt vereinsintern Enzo Fernández (121 Mio. Euro) vom Thron der Rekordzugänge. Ligaweit war bislang lediglich Alexander Isak mit 145 Millionen Euro als Neuzugang noch kostspieliger. Auch für Aston Villa markiert der Deal einen historischen Meilenstein: Nie zuvor nahm der Klub mit einem Spielerverkauf eine derartige Summe ein.

Xabi Alonso als Zünglein an der Waage

Dass sich der 22-fache Nationalspieler für das Projekt in West-London entschied, lag maßgeblich an Xabi Alonso. Der neue Chelsea-Trainer überzeugte den WM-Fahrer von einem Neustart bei den Blues. Dabei war die Konkurrenz namhaft: Auch der FC Arsenal, Paris Saint-Germain und Manchester United zeigten starkes Interesse. Diese Top-Klubs schreckten jedoch vor der ursprünglichen Forderung der Villans in Höhe von 158 Millionen Euro zurück. Da der Offensivmann jedoch den klaren Wunsch nach einer neuen Herausforderung hegte, lenkte sein bisheriger Arbeitgeber schließlich ein.

Rogers wird am Montag nach seiner Rückkehr aus den USA zum obligatorischen Medizincheck in London erwartet. Anschließend soll er einen extrem langfristigen Vertrag bis 2032 unterschreiben, der zudem eine Option auf eine weitere Spielzeit beinhaltet. Er ist bereits der sechste Sommer-Neuzugang der Londoner, deren Transferausgaben damit auf über 250 Millionen Euro ansteigen.

Kettenreaktion auf dem Transfermarkt

Der Mega-Deal löst weitreichende finanzielle und sportliche Effekte aus. Der FC Middlesbrough darf sich als Ex-Klub über einen warmen Geldregen freuen. Dank einer Weiterverkaufsklausel von 20 Prozent kassiert der Zweitligist knapp 23,9 Millionen Euro extra. Aston Villa hat derweil auf den Abgang reagiert. Mit Johan Manzambi vom SC Freiburg wurde bereits ein Nachfolger für das Mittelfeld verpflichtet, Wolverhampton-Profi João Gomes soll als nächster Baustein zeitnah folgen.

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