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Der türkische Nationalspieler Can Uzun steht vor einem möglichen Abschied von Eintracht Frankfurt. Galatasaray Istanbul führt bereits konkrete Gespräche mit den Beratern des 20-Jährigen über einen Wechsel im laufenden Sommer. Für den begehrten Offensivmann rufen die Hessen jedoch eine gewaltige Ablösesumme von rund 60 Millionen Euro auf.

Galatasaray intensiviert Bemühungen um Can Uzun

Nach einer starken Saison mit zehn Toren und sechs Vorlagen in 28 Einsätzen hat sich der Ex-Nürnberger in die Notizbücher diverser europäischer Topklubs gespielt. Neben dem Interesse aus der englischen Premier League durch Aston Villa und den italienischen Vertretern AC Mailand sowie SSC Neapel kristallisiert sich nun der türkische Meister als Favorit heraus. Nach Informationen des Bezahlsenders Sky gibt es ein konkretes Interesse aus Istanbul, und die direkte Kommunikation mit der Spielerseite läuft bereits auf Hochtouren.

Der WM-Fahrer selbst steht einem Tapetenwechsel offen gegenüber. Obwohl sein Vertrag bei den Adlerträgern noch bis Sommer 2029 Gültigkeit besitzt, kann sich das Offensivtalent ein Engagement am Bosporus oder auf der Insel sehr gut vorstellen. Direkte Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen haben bisher allerdings noch nicht stattgefunden.

Eintracht Frankfurt benötigt dringend Transfererlöse

Ein wesentlicher Faktor in diesem Transferpoker ist die finanzielle und sportliche Situation der Frankfurter. Nach dem Verpassen des europäischen Geschäfts steht der Verein vor einem Umbruch. SGE-Sportchef Markus Krösche machte kürzlich deutlich, dass Transfereinnahmen zwingend erforderlich sind, um den künftigen Weg unter dem neuen Cheftrainer Adi Hütter zu finanzieren. Die geforderte Rekordsumme von 60 Millionen Euro für den Youngster würde den Hessen den nötigen finanziellen Spielraum verschaffen.

Es bleibt nun abzuwarten, ob die Türken bereit und in der Lage sind, diese enorme finanzielle Hürde zu nehmen. Klar ist jedoch: Die Personalplanung am Main wird in den kommenden Wochen für reichlich Bewegung sorgen.

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