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Der spanische Fußballprofi Rafa Mir ist von der Vierten Strafkammer in Valencia wegen Vergewaltigung und Körperverletzung zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Oberste Gericht der Autonomen Gemeinschaft Valencia bestätigte das Urteil am Montag, welches jedoch noch nicht rechtskräftig ist.

Hintergründe der Tat und hohe Strafzahlungen

Die verhandelten Vorfälle ereigneten sich im September 2024. Nach einem gemeinsamen Diskobesuch sollen der heute 28-Jährige und sein Freund Pablo Jara, der ebenfalls im Fußball aktiv ist, zwei Frauen in Mirs Villa im Nobelvorort Bétera mitgenommen haben. Dort kam es den gerichtlichen Erkenntnissen zufolge zu den schwerwiegenden Übergriffen.

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Neben der langjährigen Freiheitsstrafe verhängten die Richter gegen den Offensivspieler eine Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 64.000 Euro an die Opfer. Auch sein Begleiter Jara wurde schuldig gesprochen: Er erhielt eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren und muss eine zusätzliche Geldstrafe von 6280 Euro entrichten.

Sportlicher Absturz nach Olympia-Silber

Zum Zeitpunkt der Tat war der Angreifer vom FC Sevilla an den FC Valencia ausgeliehen. Aktuell steht er leihweise beim FC Elche unter Vertrag. Dort hatte er in der vergangenen La-Liga-Saison noch maßgeblichen Anteil am sportlichen Überleben der Mannschaft. Mit acht Saisontoren sicherte er den Klassenerhalt, der am letzten Spieltag durch ein umkämpftes 1:1-Unentschieden beim FC Girona endgültig besiegelt wurde.

Das Gerichtsurteil markiert einen drastischen Wendepunkt in der Karriere des einstigen Olympia-Helden. Noch 2021 lief er für die spanische Auswahl bei den Olympischen Spielen in Tokio auf. Mit drei Toren in sechs Einsätzen trug er damals entscheidend dazu bei, dass sein Land das Endspiel erreichte. Erst in der Verlängerung musste sich das Team Brasilien mit 1:2 geschlagen geben und nahm die Silbermedaille mit nach Hause. Nun steht die sportliche Laufbahn des Stürmers vor dem Aus.

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