1. FC Nürnberg gewinnt 277. Frankenderby – Hertha BSC siegt deutlich
Der 1. FC Nürnberg gewinnt das spektakuläre Frankenderby gegen Fürth, während Hertha BSC einen Kantersieg feiert.
Hertha BSC, der 1. FC Nürnberg und der 1. FC Magdeburg haben am zweiten Spieltag der 2. Bundesliga deutliche Ausrufezeichen gesetzt. Während die Berliner den 1. FC Heidenheim im heimischen Olympiastadion mit 4:1 abfertigten, sicherte sich die Mannschaft von Trainer Miroslav Klose durch ein spektakuläres 4:2 im Frankenderby gegen Greuther Fürth die Tabellenführung. Magdeburg feierte derweil einen souveränen 3:0-Auswärtssieg.
Die Hauptstädter präsentierten sich vor 41.459 Zuschauern von Beginn an hellwach und feierten den besten Saisonstart seit acht Jahren. Gegen den Bundesliga-Absteiger aus Heidenheim legte das Team eine grandiose erste Halbzeit hin. Sebastian Grönning eröffnete den Torreigen bereits in der 2. Minute. Der überragende Marten Winkler (26.) und Deyovaisio Zeefuik (35.) sorgten noch vor dem Pausenpfiff für klare Verhältnisse. Zwar gelang Jan Schöppner (49.) kurz nach dem Seitenwechsel eine kleine Ergebniskorrektur für die Gäste, doch Neuzugang Oluwaseun Adewumi setzte in der Schlussminute (90.) den Schlusspunkt zum 4:1. Einziger Wermutstropfen für die Berliner: Torschütze Zeefuik wurde kurz vor dem Ende vom Platz gestellt.
Ein wahres Fußballfest erlebten 16.126 Fans beim Duell zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg. Die Klose-Elf behielt in einer rasanten Partie mit 4:2 die Oberhand und grüßt nun von der Ligaspitze – der beste Start des Clubs seit 2017. Zum absoluten Matchwinner avancierten die Doppelpacker Piet Scobel (26., 74.) und Julian Justvan (45.+3, 54.), wobei Letzterer zusätzlich einen Treffer auflegte.
Auf Seiten der Hausherren wurde Kapitän Felix Klaus zur tragischen Figur: Nach seinem Doppelpack (22., Handelfmeter, 41.) zur zwischenzeitlichen Führung scheiterte der Angreifer in der 63. Minute per Foulelfmeter an Nürnbergs Keeper Jan Reichert und verpasste so den bitter nötigen Ausgleich für das Kleeblatt.
Nach der herben 1:6-Klatsche zum Auftakt hat der 1. FC Magdeburg die passende Antwort auf dem Platz gegeben. Beim VfL Osnabrück setzten sich die Gäste völlig verdient mit 3:0 durch. Alexander Nollenberger brachte die Mannschaft vor 15.741 Zuschauern an der ausverkauften Bremer Brücke mit einem schnellen Doppelschlag (24., 35.) auf die Siegerstraße. Emmanuel Iyoha machte im zweiten Durchgang (69.) den Auswärtserfolg perfekt. Die heimischen Lila-Weißen blieben an diesem Nachmittag blass und bekamen im ersten Heimspiel nach dem Aufstieg deutlich ihre Grenzen aufgezeigt.
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