FC Bayern München jagt BVB-Flirt Nicolò Tresoldi für 30 Millionen
Der FC Bayern München hat sich im Rennen um den 21-jährigen Stürmer Nicolò Tresoldi offenbar die Pole Position gesichert.
Der Abschied von Fabian Reese bei Hertha BSC nimmt konkrete Züge an. Der 28-jährige Offensivspieler hat sich mit dem VfL Wolfsburg auf einen Wechsel verständigt. Während zwischen dem Spieler und den Wölfen bereits Einigkeit herrscht, verhandeln die Klubs an diesem Wochenende über die finale Ablösesumme.
Im Zentrum der laufenden Gespräche steht die finanzielle Entschädigung für den Hauptstadtklub. Die Ablösesumme für den Leistungsträger dürfte sich im Bereich zwischen sechs und acht Millionen Euro einpendeln. Obwohl der Flügelspieler an der Spree noch ein gültiges Arbeitspapier bis 2030 besitzt, gilt er nicht als unverkäuflich. Der Grund liegt auf der Hand: Die klamme „Alte Dame“ muss Budget freimachen, und das kolportierte Monatsgehalt von 150.000 Euro fällt für die aktuellen wirtschaftlichen Verhältnisse der Berliner zu schwer ins Gewicht. Ein zügiger Abschluss des Deals gilt daher als sehr wahrscheinlich.
Interessant ist die sportliche Perspektive des Wechsels. Der VfL Wolfsburg hatte bereits vor Wochen eine Zusage von Reese sowie von Torhüter Tjark Ernst erhalten – ursprünglich jedoch gekoppelt an den Klassenerhalt. Nach dem historischen ersten Abstieg der Wölfe in die 2. Bundesliga mussten die Karten in der Autostadt neu gemischt werden. Wolfsburgs Sportdirektor Pirmin Schwegler machte jedoch deutlich, dass der Offensivmann weiterhin ein hochinteressanter Kandidat sei, dem ebenfalls ein langfristiger Kontrakt bis 2030 winken soll. Beide Vereine verfolgen nun das exakt selbe sportliche Ziel: die direkte Rückkehr ins deutsche Fußball-Oberhaus.
Für Reese, der noch im März sein Bekenntnis zu Hertha erneuert hatte, ist der verpasste Aufstieg ein Wendepunkt. Der Profi hatte wiederholt seinen Wunsch betont, in der Bundesliga zu spielen und eine Familie zu gründen. Die ausbleibende sportliche Entwicklung in Berlin ließ ihn zuletzt umdenken: Man solle erst über den Aufstieg reden, wenn dieser auch realistisch sei, statt nur große Töne zu spucken.
Der sich anbahnende Wechsel des Kapitäns ist nur ein Teil eines massiven personellen Umbruchs bei Hertha BSC. Die Berliner sind zwingend auf Transfereinnahmen angewiesen. Mit dem erst 16-jährigen Top-Talent Kennet Eichhorn, der für rund neun Millionen Euro zu Bayer Leverkusen weiterzieht, steht bereits ein lukrativer Abgang fest.
Damit nicht genug: Weitere Säulen der Mannschaft stehen im Schaufenster. Neben Torwart Ernst könnte auch Defensivspezialist Márton Dárdai den Verein verlassen, um dringend benötigtes Kapital für den Neuaufbau in die Kassen zu spülen. Zudem zieht Rechtsverteidiger Julian Eitschberger, der in der abgelaufenen Saison mit 28 Einsätzen und zwei Toren überzeugte, das Interesse aus der italienischen Serie A auf sich. Hertha BSC steht somit vor einem intensiven Transfersommer, der das Gesicht der Mannschaft grundlegend verändern wird.
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