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Der englische Nationalspieler John Stones verlässt nach seinem Vertragsende bei Manchester City erstmals in seiner Karriere die britische Insel und schließt sich ablösefrei Inter Mailand an. Beim amtierenden italienischen Meister unterschreibt der 32-jährige Innenverteidiger einen langfristigen Vertrag bis zum Sommer 2028.

Ende einer Ära bei den Skyblues

Mit dem Abschied des Routiniers endet in Manchester eine wahre Erfolgsgeschichte. Bereits im April hatte der englische Meister bekannt gegeben, den auslaufenden Vertrag seines dienstältesten Profis nach zehn gemeinsamen Jahren nicht mehr zu verlängern. Als der Abwehrspieler im Jahr 2016 für 55,6 Millionen Euro vom FC Everton ins Etihad Stadium wechselte, stieg er zum damals teuersten Verteidiger der Welt auf. Seine Zeit krönte er mit beeindruckenden 19 Titeln, darunter sechs Meisterschaften in der Premier League sowie der langersehnte Triumph in der Champions League nach 295 Pflichtspieleinsätzen für den Klub.

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Für den englischen WM-Fahrer bedeutet der Wechsel nach Italien nun sportliches Neuland. Bei den Nerazzurri soll Stones künftig rund vier Millionen Euro netto pro Spielzeit einstreichen. Trotz seiner jüngsten Vereinslosigkeit bringt er einen beachtlichen Marktwert von 12 Millionen Euro mit und war damit der wertvollste vertragslose Innenverteidiger auf dem Markt. In Mailand formiert er künftig das Abwehrzentrum neben Alessandro Bastoni sowie den aus der Bundesliga bekannten Gesichtern Yann Bisseck und Benjamin Pavard. Zudem trifft er in der lombardischen Metropole auf seinen ehemaligen City-Teamkollegen Manuel Akanji, der ebenfalls für Inter aufläuft.

Gesundheit als Schlüsselfaktor für Inter

Dass Manchester City das Arbeitspapier mit seinem verdienten Abwehrchef nicht noch einmal ausdehnte, liegt vor allem in seiner jüngeren Krankenakte begründet. Der Rechtsfuß wurde in der Vergangenheit immer wieder von muskulären Verletzungen zurückgeworfen. In der abgelaufenen Saison kam er lediglich auf 18 Einsätze, in der Spielzeit davor standen nur 20 Partien zu Buche. Für das Team von Trainer Cristian Chivu wird der sportliche Ertrag dieses Transfers maßgeblich davon abhängen, ob der Defensivspezialist im physisch anspruchsvollen italienischen Fußball dauerhaft fit bleibt.

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