Olympique Lyon leiht Ex-Leipziger Loïs Openda von Juventus aus
Nach einer enttäuschenden Saison bei Juventus wechselt der belgische Stürmer Loïs Openda per Leihe zu Olympique Lyon.
Randal Kolo Muani stürmt endgültig wieder für Juventus Turin. Der italienische Rekordmeister hat den 27-jährigen Angreifer nach einer erfolgreichen Leihe nun fest von Paris Saint-Germain verpflichtet. Damit endet das Kapitel PSG für den ehemaligen Frankfurter endgültig.
Was sich in den vergangenen Wochen bereits angedeutet hatte, ist nun Gewissheit. Die Alte Dame schnappt sich den pfeilschnellen Mittelstürmer, der bereits in der abgelaufenen Rückrunde auf Leihbasis in Turin überzeugte. Mit zehn Toren und drei Vorlagen in 22 Pflichtspielen hinterließ Kolo Muani mächtig Eindruck in der Serie A.
Für den festen Transfer überweist Juventus eine Sockelablöse von 38 Millionen Euro in die französische Hauptstadt. Durch lukrative Bonuszahlungen kann die Summe um weitere 12 Millionen Euro ansteigen, zuzüglich diverser Gebühren. Für PSG ist dieser Deal vor allem Schadensbegrenzung: Im Sommer 2023 hatten die Franzosen noch astronomische 95 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt gezahlt. Durch die nun vereinbarte Ablöse verhindert der Champions-League-Sieger zumindest bilanziell einen Millionenverlust.
In Turin ist der 32-fache französische Nationalspieler als absoluter Fixpunkt in der Offensive eingeplant. Nach dem ablösefreien Abgang von Dušan Vlahović und der Ausleihe des enttäuschenden Loïs Openda zu Olympique Lyon klaffte eine Lücke im Angriff. Unter Trainer Luciano Spalletti soll Kolo Muani nun die unumstrittene Nummer eins im Sturmzentrum werden und die oftmals lahmende Offensive der letzten Saison beleben. Unterstützt werden soll er dabei unter anderem von Sturm-Talent Kerim Alajbegovic, der von Bayer Leverkusen nach Italien wechselte.
Während Juventus seine Sturmprobleme löst, baut Paris Saint-Germain den Kader weiter radikal um. Nach dem 74 Millionen Euro schweren Abgang von Gonçalo Ramos zur AC Milan spült auch Kolo Muani wichtiges Geld in die Kassen. Insgesamt hat PSG in diesem Sommer bereits garantierte Einnahmen von 156 Millionen Euro generiert – ein absoluter Spitzenwert im internationalen Vergleich. Mit diesem prall gefüllten Festgeldkonto fahnden die Pariser bereits intensiv nach neuen Offensivkräften. Auf dem Wunschzettel stehen unter anderem WM-Finaltorschütze Ferran Torres und Maghnes Akliouche von der AS Monaco.
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